Gemeinsame Übungen (Abschnitt, Bezirk)

GEMEINSAME ÜBUNG

Übungsbeschreibung

Übungsort:   Unterschmiedbach, Kilb       
Wann:   Freitag 16. September 2022
Übungsdauer:   18:30 – 21:00 Uhr
Übungsleitung:   FF Ruprechtshofen
Einsatzleiter:   BM Thomas Heinschink FF Kilb        
Teilnehmer:   FF-Kilb, FF-Mank u. FF-Ruprechtshofen                    
Mannschaft:   38 Mitglieder

GEMEINSAME FEUERWEHRÜBUNG

Durch unseren Zugskommandanten BM Florian Leichtfried erhielten wir die Möglichkeit, eine herausfordernde Atemschutzübung in einer ehemaligen Paintball Halle, durchzuführen.
Aufgrund der Nähe zu den Einsatzregionen der Feuerwehren Kilb und Mank, konnten diese Wehren zu der gemeinsamen Übung gewonnen werden. Damit nahmen insgesamt knapp 40 Feuerwehrmitglieder und 6 Statisten teil.

Keine „normale Atemschutzübung“ in Unterschmiedbach bei Kilb!

 

Übungsablauf

Beim ausgesuchten Übungsobjekt handelte sich um eine ehemalige Paintball-Halle, die sehr verwinkelt, ohne Fenster und mit einem weitläufigen Kellergeschoß für die Gemeinschaftsübung zur Verfügung stand.
Die eingesetzten Atemschutztrupps mussten bei schlechter Sicht (Nebelgerät) und Dunkelheit durch teilweisem Stromausfall, die, im Objekt befindlichen „Verunfallten“ auffinden und retten. Durch die extreme Weitläufigkeit in der, rund 50 Meter langen Halle, stieß die Orientierungsfähigkeit der einzelnen Trupps sehr bald an ihre Grenzen.

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Nach Beendigung der Suchaktionen wurde noch eine ausführliche Nachbesprechung mit der Erörterung von alternativen Rettungsmöglichkeiten und Taktiken besprochen.
Die Übungsüberwachung und Analyse wurden von den Kameraden ABI Jürgen Pitzl  der FF-Kilb sowie von EHBI Ernst Kraus der FF-Ruprechtshofen durchgeführt.

Besonderer Dank gilt allen FF-Teilnehmern, Statisten und besonders der Familie Florian Leichtfried für die Möglichkeit der Übung sowie die aktive Teilnahme.

Bilder und Bericht:  EHBI Ernst Kraus, FF Ruprechtshofen

UNTERABSCHNITTSÜBUNG – ATEMSCHUTZ

Übungsbeschreibung

Übungsort:   Pfarrsaal und Kirche Ruprechtshofen
Wann:    Freitag, 29. April 2022
Übungsdauer:   18:30 – 20:30 Uhr
Mannschaft:    70 Mitglieder
Feuerwehren:
Ruprechtshofen, Brunnwiesen, Diesendorf,
St. Leonhard / F., Hürm und Mank
Übungsleitung:   
LM Johannes Sturmlechner, BM Florian Leichtfried

Weitere Fotos und Details –> FF Brunnwiesen

UNTERABSCHNITTSÜBUNG - ATEMSCHUTZ

Die erste gemeinsame Unterabschnittsübung seit mehr als 2 Jahren wurde von der FF Ruprechtshofen vorbereitet und organisiert. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Fachbereich Atemschutz. 
Die vier Feuerwehren unseres Unterabschnittes, die FF Ruprechtshofen, Brunnwiesen, St. Leonhard am Forst und Diesendorf hatten einiges zu tun. Zur Unterstützung rückten die FF Hürm mit dem Atemschutzkompressor und die FF Mank mit der Drehleiter an.

Übungsablauf

Übungsobjekt 1 – der Dachboden vom Pfarrsaal und der angrenzende Holzstadl

  • Übungsannahme:
    Im Stadl war bei Reparaturarbeiten ein Brand ausgebrochen und mehrere verletzte Personen mussten aus dem Brandobjekt gerettet werden.
  • Umsetzung:
    Zwischen den alten Holzbalken und auf den verschiedenen, verwinkelten Ebenen gestaltete sich die Personenrettung für die Atemschutztrupps sehr schwierig. Mittels Korbtrage und mehreren Leitern gelang es, die Verletzten aus dem oberen Bereich des Stadels zu retten. Zusätzlich mussten die anwesenden Feuerwehren noch eine Zubringleitung vom Melkfluss aufbauen und Tank Ruprechtshofen mit Wasser versorgen.

Übungsobjekt 2 – der Dachbereich der Pfarrkirche Ruprechtshofen

  • Übungsannahme:
    Gleichzeitig wie im Stadl, so die Annahme, fanden auch Wartungsarbeiten im Inneren des Dachstuhls statt. Einem Passanten fiel eine verletzte Person auf, die um Hilfe schreiend, auf sich aufmerksam machte. Der Passant hielt eine vorbeifahrende Feuerwehr an, die gerade zum Übungsbrand im Stadl anrückte, um die Rettung der Person in Notlage durchzuführen.
  • Umsetzung:
    Von innen gelangten die Atemschutztrupps über die enge und verwinkelte Holzstiege in den Dachbereich der Kirche. Das Vordringen zu den Verletzen gestaltete sich wiederum als sehr schwierig, weil im Zwischenboden wenig Platz für die voll ausgerüsteten Atemschutz – Geräteträger war.
    Zur Unterstützung bei der Menschenrettung wurde die Drehleiter des Abschnittes Mank angefordert. Mit dieser wurden schlussendlich 2 verletzte Personen (Dummies) aus luftiger Höhe über ein Dachbodenfenster gerettet.

An der Übung nahm außer der Drehleiter Mank, auch die FF Hürm mit dem neuen Atemluftkompressor teil, da der in Ruprechtshofen stationierte Atemschutzkompressor derzeit in der Werkstatt zur Erneuerung ist.

Besonderer Dank gilt Pfarrer Mag. Franz Kraus, der die Übungsobjekte zur Verfügung stellte. Ebenso half unser langgedienter Mesner und ehemaliges Feuerwehrmitglied Alois Riedl tatkräftig mit. Herzlichen Dank dafür!

Nach der Übungsbesprechung am Kirchenvorplatz, gab es im Gerätehaus der FF Ruprechtshofen noch eine gemeinsame Jause.

Bilder: FF Ruprechtshofen
Bericht FF Ruprechtshofen und FF Brunnwiesen

UEBUNG – MENSCHENRETTUNG MIT DREHLEITER

Übungsbeschreibung

Übungsort:    Zwerbach
Wann:    Freitag, 17. September 2021
Übungsdauer:   18:30 – 20:30 Uhr
Fahrzeuge:    RLF 2000, LF
Mannschaft:    18 Mitglieder
Übungsleitung:   
BM Florian Leichtfried

ÜBUNG - MENSCHENRETTUNG MIT DREHLEITER

Mit Zunahme eines generellen Leistungsdruckes und permanenten Zeitmangel, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen auf Baustellen.
Dies hat unser neuer Zugskommandant BM Florian Leichtfried zum Anlass genommen, auch auf diesem Gebiet wieder eine realistische Übung zu organisieren.

Drei verschiedene Szenarien konnten, unter der Mithilfe der FF-Mank, mit der Drehleiter des Abschnittes, praxisnahe absolviert werden.

Übungsablauf

  • Rettung eines Kranfahrers aus der Bedienkabine in rund 20 Meter Höhe mit der Drehleiter.

Dieser Übungsabschnitt wurde von den Kameraden der FF Mank durchgeführt, da es einer besonderen Einschulung für die Arbeit an und mit der Drehleiter bedarf!
Bei diesem Übungs – Einsatz waren wir nach vorangegangener Unterweisung in den Ablauf, nur als Zaungäste dabei.

  • Rettung einer Person aus einem schwer zugängigen Dachboden.

Diese Rettung führte die Mannschaft des RLF schonend, rasch und mit Hilfe der Korbtrage durch.

  • Rettung eines eingeklemmten Arbeiters unter einer schweren Last

Hier waren unsere Kameraden, die das Löschfahrzeug (LF) besetzt hatten, mit den Hebekissen im Einsatz.

Alle Übungsschritte wurden mit großem Interesse live und hautnah von einigen anwesenden Nachbarn mitverfolgt. Wie auch bei den meisten Feuerwehreinsätzen gehört das genauso zur Übung.

Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal bei den beiden Kameraden der FF-Mank für die Vorführung der Drehleiter und für die praktische Mitwirkung bei unserer Übung bedanken.

Ein weiterer Dank an die Familie Freunberger für die Möglichkeit, diese anspruchsvolle Übung durchführen zu dürfen und für die anschließende, tolle Verpflegung.

Bilder und Bericht:  FF Ruprechtshofen, EHBI Ernst Kraus

HEISSAUSBILDUNG – STUFE 5

Übungsbeschreibung

Übungsort:    Übungsgelände der FF Amstetten
Wann:    Samstag, 5. September 2020
Übungsdauer:   07:00 – 14:00 Uhr
Fahrzeuge:     LF
Mannschaft:    3 Mitglieder
Übungsleitung:   
FF Amstetten – Ready4Fire

Weitere Fotos findet man unter Ready 4 Fire

HEISSAUSBILDUNG - STUFE 5

Drei Mitglieder der FF-Ruprechtshofen absolvierten am 05.09.2020 die „Heißausbildung Stufe 5“!

Die Mitglieder V Jakob Steiner, LM Günther Graf und OBM Markus Glinz nahmen an dieser, überaus praxisnahen, aber auch sehr anstrengenden Ausbildung teil.
Der Verein  Ready 4 Fire veranstaltet für Feurwehrmitglieder den Kurs „Heißausbildung Stufe5“ (feststoffbefeuerte Übungsanlagen),  am Übungsgelände der FF-Amstetten.

Diese feststoffbefeuerte Übungsanlage besteht aus mehreren Schiffscontainern, welche mit Holzpaletten- und Platten befeuert werden. In dieser Anlage entstehen somit Temperaturen von ca. 150 – 200 Grad (!), inklusive starker Rauchentwicklung!

Übungsablauf

1. Teil:
Dieser bestand aus einer theoretischen Sicherheitsunterweisung und ausführlichen Informationen zum Thema „Strahlrohrführung im Löscheinsatz“.  Alles wie schon gewohnt, unter strenger Einhaltung der geltenden COVID-19 Vorschriften. (Mund- Nasenschutzpflicht)

2. Teil: 
Weiter ging es anschließend mit einer „Wärmegewöhnung“  im, mit Spanplatten beheizten Container, wo auch die richtigen Löschtechniken  angewendet  wurden.

3. Teil:
Hier musste eine Menschenrettung (2 Übungspuppen) und die Brandbekämpfung unter Anwendung, der davor erlernten Löschtechniken, durchgeführt werden.  Die Sichtweite beträgt praktisch 0 Meter und die Temperaturen erreichen  an die 200 Grad!

Alles in Allem ist diese Ausbildung sehr realitätsnah gestaltet, somit aber auch extrem anstrengend!
Herzlichen Dank an das Team von Ready 4 Fire!

Bilder und Bericht:  FF Ruprechtshofen, OBM Markus Glinz

UNTERABSCHNITTS – HERBSTÜBUNG 2019

Übungsbeschreibung

Übungsort:    Raum Hiesberg – Kühberg- Groß Weichselbach
Wann:    Samstag, 26. Oktober 2019
Übungsdauer:   09:00 – 12:00 Uhr
Fahrzeuge:    RLF, LF, MTF, KDO, ALA
Mannschaft:    24 Mitglieder
Übungsleitung:   
FF St. Leonhard / Forst

Weitere Informationen und Fotos findet ihr auf der Homepage der FF Brunnwiesen!

 

HERBSTÜBUNG DES UNTERABSCHNITTES ST. LEONHARD

Für die Ausarbeitung und Durchführung der obligatorischen Übung des Unterabschnittes am Staatsfeiertag war heuer die FF St. Leonhard/F. zuständig.

Teilnehmende Wehren: 
FF-St. Leonhard
FF-Diesendorf
FF-Brunnweisen
FF-Ruprechtshofen
FF-Mannersdorf als nachbarschaftliche Gastfeuerwehr

Übungsannahme:         
Waldbrand in Kühberg (nähe Eselsteiggraben) und gleichzeitig ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen in unmittelbarer Nähe.

Übungsablauf

  • Bekämpfung des Waldbrandes mit Atemschutz im unwegsamen Gelände mit Einsatz eines Nebelgerätes zur realitätsnahen Unterstützung.
  • Verlegen einer rd. 900 Meter langen Zubringerleitung von einem Teich in der Nähe von Groß-Weichselbach.
  • Abarbeiten des Verkehrsunfalles (Traktor samt Rückewagen gegen PKW) mit verletzten Personen.
  • und noch einiges mehr konnte von den über 100 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden bewerkstelligt werden.

 

Bei der abschließenden Nachbesprechung konnte allgemein ein sehr positives Resümee über den Ablauf dieser Herbstübung gezogen werden.

Nochmals Besten Dank an die Kameraden der FF-St. Leonhard für die Abhaltung dieser sehr guten Übung und für die anschließende Verpflegung aller Teilnehmer.

Bilder und Bericht:  FF Ruprechtshofen, Hannes Scherndl,  EHBI Ernst Kraus

UNTERABSCHNITTSÜBUNG – ATEMSCHUTZ

Übungsbeschreibung

Übungsort:    AGES Grabenegg
Wann:    Freitag, 13. Septemeber 2019
Übungsdauer:   18:30 – 21:30 Uhr
Fahrzeuge:    RLF 2000, LF;KDO, ALA, MTF
Mannschaft:    13 Mitglieder
Übungsleitung:   
FF Brunnwiesen – OLM Markus Eßletzbichler 

Weitere Informationen und Fotos gibt auf der Homepage der FF BRUNNWIESEN

 

UNTERABSCHNITTS - ATEMSCHUTZÜBUNG

Aktueller Bericht der FF Brunnwiesen!

Der Sommer ist vorbei. Und den Herbst intensiv für Übungen und Schulungen zu nutzen, ist nach der kurzen Sommer-Übungs-Pause ein Muß im Feuerwehralltag.
Gemeinsam mit unseren Nachbarwehren Ruprechtshofen und St. Leonahrd am Forst startete Brunnwiesen mit einer erweiterten Atemschutzübung in die gemeinsamen Herbstübungen.

Übungsablauf

Neben dem Schwerpunkt Atemschutz gab es auch für all jene ohne Atemschutz einige Aufgaben zu erledigen.
Als zweiter Schwerpunkt wurde dabei auch das organisierte Arbeiten rund um die Einsatzleitung beübt.

Für die Atemschutz – Geräteträger lautete der Auftrag: Personensuche nach einem angenommenen Brandausbruch in der Werkstätte der AGES. Wobei sich die Menschenrettung nicht als schwierig entpuppte, da das Gelände sehr weitläufig ist und einige Personen am Dachboden gefunden wurden.

Bilder:  FF Ruprechtshofen
Bericht: FF Brunnwiesen

ÜBUNG – BRANDCONTAINER

Übungsbeschreibung

Übungsort:    Amstetten
Wann:    Samstag, 1. Juni 2019
Übungsdauer:   07:00 – 15:00 Uhr
Fahrzeuge:    RLF
Mannschaft:    3 Mitglieder
Übungsleitung:   
OBI Bernhard Leichtfried

ÜBUNG - READY4FIRE WGA TRAINING

Am 01.06.2019 besuchten 24 Teilnehmer aus Niederösterreich das WGA-Training des Vereins ready4fire.
Für die Feuerwehr Ruprechtshofen ergatterten die Kameraden Bernhard Leichtfried, Prirschl Markus und Graf Sebastian  die begehrten Plätze für dieses Spezialtraining in der Nähe von Amstetten.

Übungsablauf

Wärmegewöhnungsanlage (WGA)

Die Wärmegewöhnungsanlage (WGA) ist derzeit die Haupttrainingsanlage von ready4fire, da mit dieser Anlage ein Grossteil der zu vermittelnden Inhalte, gezeigt und vor allem geschult werden können.
Ein komplettes Training dauert einen rund halben Tag.

Einstiegsphase:
Begonnen wird mit 1,5 Unterrichtseinheiten Theorie um die Grundlagen für das Praxistraining zu schaffen.

Erarbeitungsphase:
Danach werden in den folgenden Stunden das Strahlrohrtraining sowie der erste Containerdurchgang durchgeführt.
Nach den theoretischen Grundlagen im Lehrsaal wird das theoretisch geschulte im Durchgang Brandverlauf in der Praxis vorgeführt. Die Begriffe „Brennstoff kontrollierter Brand“, „Sauerstoff kontrollierter Brand“, „Pyrolyse“, „Wärmeträger Rauch“, können in der Praxis vorgeführt werden. Wenn der Grundstock im Modell vorgeführt wurde, werden die wichtigsten Brandbekämpfungstechniken beim Strahlrohrtraining beübt und angewendet.

Festigungsphase:
Nach einer längeren Pause erfolgt der zweite Durchgang. Den Abschluss bildet eine Nachbesprechung.

Am Nachmittag ging dann ein anstrengender, aber sehr interessanter Übungstag zu Ende.

Bilder nud Textbasis:  www.ready4fire.at

ÜBUNG – VERKEHRSUNFALL

Übungsbeschreibung

Übungsort:   
ASZ Zinsenhof
Wann:   
Freitag, 19. Mai 2019
Übungsdauer:  
19:00 – 21:00 Uhr
Teilnehmer:  
FF Mannersdorf, FF Petzenkirchen-Bergland,
FF Ruprechtshofen, Rotes Kreuz – St. Leonhard – Ruprechtshofen
Fahrzeuge:   
8 Fahrzeuge
Mannschaft:   
70 Einsatzkräfte, 19 Satisten und Presse
Übungsleitung:   
HBI Michael Schrattmaier

Weitere Fotos und Informationen finden Sie unter:
www.ff-petzenkirchen-bergland.at und ff-mannersdorf.co.at

 

TECHNISCHE ÜBUNG - VERKEHRSUNFALL MIT VIELEN VERLEZTEN

Eine gemeinsame Übung mit unseren Nachbarwehren aus Mannersdorf und Petzenkirchen-Bergland, sowie dem Roten Kreuz der Ortstelle St. Leonhard/Ruprechtshofen.

Szenarien:         
• Verkehrsunfall mit Reisebus und vollbesetztem PKW.
• 17 verletzte Personen (von RK realitätsnah geschminkt) in beiden Fahrzeugen.
• Teilweise schwer verletzt und/oder eingeklemmt.
• Person in Container gestürzt. Beim Rettungsversuch gerät ein FF-Mann durch unbekannte Gase in Notlage.

Ziel dieser gemeinsamen Übung war die Stärkung der Zusammenarbeit bei jederzeit möglichen größeren Ereignissen in unsern  nachbarschaftlichen  Einsatzgebieten.
Außerdem wiederum die Festigung der Koordination und Zusammenarbeit
mit den Kräften des Roten Kreuzes.

 

Übungsablauf

Durchführung:

  • Sicherung des Buses mit Seilwinde gegen weiteres Abrutschen.
  • Retten der Verletzten, teilweise mit Hydr. Bergegerät, aus den Fahrzeugen und Transport zum Verletztensammelplatz.
  • Gemeinsames versorgen der Verletzten und Organisation zum Krankenhaus- Abtransport.
  • Rettung der beiden Personen aus dem Container mit schwerem Atemschutz.
  • Aufstellen und bergen der beiden Unfallfahrzeuge mit Seilwinden.

Erkenntnisse:                  

Die Einsatzabläufe wurden in der Nachbesprechung nochmals erläutert und eingehend besprochen.
Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren und dem Roten Kreuz hat sehr gut funktioniert.
Während der Übungsbesprechung mussten die Kameraden/innen der FF-Petzenkirchen-Bergland zu einem realen Einsatz abrücken.

Das Kommando der FF-Ruprechtshofen bedankt sich nochmals bei allen mitwirkenden Einsatzkräften des Roten Kreuzes, im Besonderen auch für das Schminken unserer Statisten, den teilnehmenden Nachbarfeuerwehren Mannersdorf und Petzenkirchen-Bergland für die zahlreiche Beteiligung und beim GF Gemeinderat von Ruprechtshofen Hannes Scherndl für die Bilder und die Berichterstattung.

Bilder:  FF-Ruprechtshofen
Text: EHBI Ernst Kraus

 

ÜBUNG – ABSCHNITT MANK

Übungsbeschreibung

Übungsort:    Kirnberg an der Mank
Wann:    Sonntag, 7. April 2019
Übungsdauer:   09:00 – 11:30 Uhr
Mannschaft:    11 Wehren mit 95 Mitgliedern (5 Rup.)
Übungsleitung:   
HBI Martin Riegler

ABSCHNITTSÜBUNG - PERSONENSUCHE

Die heurige Ausarbeitung und Durchführung dieser Alarmeinsatzübung für den Abschnitt Mank wurde vom Kommando und Mitgliedern der FF-Kirnberg organisiert und durchgeführt.

Übungsannahme:

  • 1 Montainbiker wird seit  den Abendstunden des Vortages auf den Forststrassen oder im Wald südöstlich von Kirnberg vermisst.
  • Eine Suchaktion der örtlichen Kräfte wurde am Samstagabend erfolglos abgebrochen.

Übungsablauf

Für den Folgetag (Sonntag) wurden 11 Feuerwehren des Abschnittes zu einer großangelegten Suchaktion angefordert.
In vorher definierten 6 Suchsektionen wurde gesucht.
Nach ca. 1 Stunde konnte die vermisste Person von den teilnehmenden Einsatzkräften aufgefunden werden.

Bei der abschließenden Nachbesprechung am Hochsteinberg wurden noch eventuelle Verbesserungen für künftige Einsätze besprochen.

Bericht und Bilder: EHBI Ernst Kraus

ÜBUNG – EINSATZFAHRZEUGE FAHRTECHNIK

Übungsbeschreibung

Übungsort:    ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Wachauring / Melk
Wann:    Samstag, 23. März 2019
Übungsdauer:   07:30 – 17:00 Uhr
Fahrzeuge:    RLF, LF, KDO, MTF
Mannschaft:    10 Mitglieder
Übungsleitung:  
AFK Mank, OBI Bernhard Leichtfried

EINSATZFAHRZEUGE - FAHRTECHNIK TRAINING 1

Durch das Abschnittskommando Mank wurde heuer ein Fahrtechnik Training für die Feuerwehren organisiert. An mehreren Tagen findet das Fahrtraining mit den Einsatzfahrzeugen für die verschiedenen Wehren am ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Melk / Wachauring statt.
Am Samstag, den 23.3. waren die Feuerwehren Ruprechtshofen mit 4 Fahrzeugen und Kettenreith mit dem HLFA 2 an der Reihe.

Erkenntnis: Die physikalischen Gesetze kann man nicht „ausbremsen“!

Übungsablauf

Ein interessanter Tag im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Wachauring in Melk begann mit der theoretischen Schulung. Hierbei wurden einige allgemeine Basisinformationen und viele, speziell im Bereich Einsatzfahrzeuge, geltende Vorschriften vermittelt.
Der geplante Tagesablauf wurde besprochen und nach kurzer Zeit ging es auch schon mit den praktischen Übungen los.

Gerade das Fahren mit Einsatzfahrzeugen muss besonders geübt werden, da die Fahrzeuge sehr unterschiedlich sind und die FahrerInnen meist nicht die Praxis von BerufskraftfahrerInnen haben. Natürlich spielt auch der Streß vor und im Einsatz eine wesentliche Rolle.

  • Vollbremsung – Notbremsung:
    Bei den meisten Gefahrensituationen im Straßenverkehr ist das Wichtigste, die Geschwindigkeit schnellstmöglich zu reduzieren.
    Reaktionsweg und Bremsweg. Mit 12 oder 16 Tonnen ist das Verhalten wesentlich anders als mit PKW. Auf den speziellen Fahrbahnbelägen am Übungsgelände werden glatte und rutschige Fahrverhältnisse simuliert.
    Auch die elektronischen Helferlein in den modernen Fahrzeugen kommen an die Grenzen und die richtige, menschliche Reaktion ist mehr denn je gefragt.
  • Ausweichen bei Hindernissen:
    Trotz Vollbremsung richtig reagieren und mit beherzten Fahrmanövern an Hindernissen vorbeikommen oder entsprechend sicher zum Stillstand zu kommen.
    Es bedarf einiges an Übung, mit voller Kraft am Bremspedal zu stehen und dann auch noch gefühlvoll und richtig dosiert an Hindernissen vorbeizulenken oder in kürzester Zeit zu entscheiden, ob doch ein möglichst langsamer Aufprall die bessere Lösung ist.
  • Kurvenfahren – Untersteuern / Übersteuern:
    Nach einer kurzen Theorieeinheit und dem Mittagessen ging es in den „Kreisverkehr“.
    Was tun, wenn das Feuerwehrfahrzeug über die Vorderräder ausbricht oder das Heck nach außen driftet? Es ist ein ganz besonderes Feeling wenn man mit 16 Tonnen im Rücken in der Kurve hängt und die Reifen quietschen.
    Wieder einmal zeigt sich die Wichtigkeit der Grundregel: “ Geschwindigkeit reduzieren!!“ 
  • Bremsen auf unterschiedlichem Fahrbahnuntergrund:
    Links – rutschiger, rechts – griffiger Untergrund – wie verhalten sich die Fahrzeuge, was muss man tun?
    Auch hier helfen ABS, ASR, ESP und wie die Assistenzsysteme alle heißen, auf der Fahrbahn und zielgerichtet zu bleiben, oder unter Umständen sogar einen Spurwechsel durchführen zu können.
  • Bremsweg – Aufprallgeschwindigkeit:
    Die hard facts:
    50 km/h – 24 Meter Bremsweg – Alles Gut!
    60 km/h – über 30 Meter Bremsweg – und beim fingierten Hindernis bei 24 Metern eine Aufprallgeschwindigkeit von über 30 km/h. – ABSOLUT TÖDLCH! 
  • Resümee:
    Nach vielen verschiedenen Manövern mit den Feuerwehrfahrzeugen im und über dem Grenzbereich waren sich alle Teilnehmer einig, dass dieses Fahrtraining eine absolut wichtige und sinnvolle Ausbildungsergänzung ist.
    Das Verhalten der Fahrzeuge und die eigenen Fähigkeiten auf dem sicheren Terrain des Fahrtechnikzentrums kennenzulernen, ist wichtig, damit man im reellen Umfeld auf den Straßen sicher unterwegs sein kann!

Auch für alle Kraftfahrer im Feuerwehrdienst gilt:

ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN – Nur so ist es möglich, die KameradInnen trotz aller Hektik sicher zum Einsatzort zu bringen und unseren Mitmenschen zu helfen!

Bilder und Bericht:  FF Ruprechtshofen, EHLM Erich Graf