Beschreibung

Ort:    Ruprechtshofen
Wann:    Freitag, 11.11. und Samstag 12.11.2023
Mannschaft:    Feuerwehrjugend Ruprechtshofen-Brunnwiesen
Leitung:   
LM Wolfgang Schmid

Weitere Informationen und Fotos gibt es auf der Homepage der FF Brunnwiesen.

FEUERWEHRJUGEND - ERPROBUNG UND 24 STUNDEN TAG

Ein „starkes“ Wochenende für die Feuerwehrjugend Ruprechtshofen – Brunnwiesen!
Die Feuerwehrjugendmitglieder waren am Freitag, den 10. November gemeinsam im Kino Mank, da sie von der Feuerwehr Mank eingeladen wurden!
Herzlichen Dank an die FF Mank!

Anschließend ging es am Samstag gleich weiter, denn sie absolvierten gemeinsam am 11. und 12. November die Erprobung und einen 24-Stunden Tag mit einem abwechslungsreichen Programm.
Ein sehr erfolgreiches, aufregendes Jahr der Feuerwehrjugend geht zu Ende und die Jugendlichen konnten nochmals bei der Erprobung ihr Feuerwehrwissen in Theorie und Praxis unter Beweis stellen.

 

Ablauf

Am Samstagvormittag wurden alle Jugendmitglieder abgeholt und in das Feuerwehrhaus Ruprechtshofen gebracht. In voller Uniform absolvierten die Jugendlichen die Erprobung.
Im Beisein von FJ – Abschnittssachbearbeiter ASB Norbert Lanzenlechner und Vertretern der beiden Feuerwehrkommandos Ruprechtshofen und Brunnwiesen wurde die Erprobung abgenommen.
Bei dieser werden verschiedene Teilbereiche, wie zum Beispiel die Handhabung der Kleinlöschgeräte und die Theorie hinter den Geräten im Feuerwehreinsatz abgeprüft. Auch das richtige Bedienen eines Überflurhydranten wurde praktisch durchgeführt.
Für die Älteren unter den Jugendlichen, gab es aber noch eine schwierigere Aufgabe. Diese mussten als Gruppenkommandant mit einer Gruppe exerzieren.

Nachdem alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Erprobung erfolgreich absolviert hatten, wurde allen auch noch eine Urkunde von den Kommandos der Feuerwehr Ruprechtshofen und Brunnwiesen übergeben.
Jedoch darf ein ordentlicher Abschluss nicht nur eine Wissensüberprüfung sein. Weshalb anschließend an die Erprobung ein 24-Stunden-Tag veranstaltet wurde.

Dieser begann am frühen Samstagnachmittag mit einem „Einsatz“ für die Feuerwehrjugend Ruprechtshofen-Brunnwiesen. Unter der Annahme es würde ein Feuer im Kindergarten ausgebrochen sein, mussten die Jugendlichen eine Schlauchleitung von der Melk bis zum Kindergarten verlegen. Es wurde neben den Strahlrohren auch eine Tragkraftspritze verwendet um den Jugendmitgliedern ein besseres Verständnis für die Löschwasserförderung zu vermitteln.

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Nach diesem ereignisreichen Nachmittag kehrte die Feuerwehrjugend wieder in das zuvor errichtete Quartier im Pfarrsaal der Pfarrgemeinde Ruprechtshofen zurück. Dort wurde fröhlichste gespielt und gegessen. Auch ein Ersatz für das Martinsfest ergab sich spontan, indem die sich alle mit Laternen zusammensetzten und sangen.

Lange blieb es aber nicht ruhig, denn am Abend kam es bereits zum nächsten „Einsatz“. Bei der Familie Wurzer war ein Feuer ausgebrochen und die Feuerwehrjugend wurde nochmals alarmiert. Wie bereits bei der vorherigen Übung wurde die Jugend auch hier von den aktiven Mitgliedern der beiden Feuerwehren unterstützt.
Dieser Einsatz war ganz besonders, denn es gab nicht nur ein echtes Feuer dieses Mal, sondern es wurde auch mit dem Löschmittel Schaum gelöscht. Am Ende jedes Einsatzes darf die Nachbesprechung nicht fehlen.

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Anschließend kehrten alle wieder in das Quartier zurück und der Abend klang mit einer herausragenden Atmosphäre aus.


Am nächsten Morgen gab es, so wie bei jeder Jugendveranstaltung der Feuerwehr, die berühmte Eierspeis und sämtliche andere Verpflegungsmöglichkeiten. Nachdem alle gegessen hatten, wurde das Quartier abgebaut und gereinigt. Jedoch mussten die Reinigungsarbeiten aufgrund eines „Einsatzes“ unterbrochen werden. Bei dieser Übung ging es vor allem um das richtige Handhaben eines Handfunkgerätes. Die Kinder wurden in Gruppen zu je vier Personen aufgeteilt. Von jeder Gruppe musste eine Person im Feuerwehrhaus Ruprechtshofen und die anderen drei wurden von einem*r Jugendbetreuer*innen begleitet. Die drei Personen, die das FF-Haus verlassen haben, erhielten von der Einsatzzentrale, also der einen Person im FF-Haus, Aufgaben. Diese Aufgaben führten sie durch ganz Ruprechtshofen. Das Besondere daran war, dass die Teams mit der jeweiligen Einsatzzentrale nur mittels Handfunkgerät kommunizieren konnten. Sobald alle Aufgaben erledigt worden sind, kamen die Gruppen wieder zurück in das FF-Haus.

Als die letzte Übung abgeschlossen war kehrten alle wieder in den Pfarrsaal zurück, um alles fertig zu reinigen. Nachdem alles erledigt war, wurden alle Jugendlichen um die Mittagszeit wieder nach Hause gebracht.

© BERICHT UND FOTOS: Florian Bock-Bachtrod – FJ Ruprechtshofen – Brunnwiesen