© BERICHT UND FOTOS: FF Brunnwiesen und FF Ruprechtshofen

Beschreibung

Ort:    Reinsberg
Wann:    Freitag, 10. Juli bis Sonntag, 12. Juli 2020
Mannschaft:    Feuerwehrjugend Ruprechtshofen-Brunnwiesen
Leitung:   
LM Wolfgang Schmid, LM Christoph Wurzer

Weitere Informationen und Fotos gibt es auf der Homepage der FF Brunnwiesen.

FEUERWEHRJUGEND - SOMMERLAGER AM HOCHSCHLAG

REISEBERICHT DER FEUERWEHRJUGEND MITGLIEDER:

Damit wir auch heuer ein Zeltlager und ein tolles Wochenende haben können,  fuhren wir auf die „Guger-Hütte” in Reinsberg. Hier verbrachten wir 3 großartige Tage.

Am Freitag nach dem Mittagessen wurden wir von zuhause abgeholt und unser Gepäck verladen. Um 15 Uhr fuhren wir (16x Feuerwehrjugend und 10x Betreuer) mit 3 Feuerwehrautos und 2 Privatbussen Richtung Reinsberg immer höher auf den Berg hinauf bis wir nach 15 Minuten Fahrt durch den Wald unser Ziel erreichten.

 

Ablauf

 

Unsere Jugendbetreuer hatten es ernst gemeint:

Sie sagten uns, wir werden: –> 3 Tage und 2 Nächte bei einer Hütte –>  im Mannschaftszelt –> am Berg –> auf einer kleinen Wiese –> mitten im Wald verbringen!!

Und es gab noch weitere Besonderheiten:

•  es gab KEINEN Strom

• es gab KEIN fließendes Wasser

• und es gab KEIN herkömmliches WC

Naja….wird ein Abenteuer!

Für das Aufbauen des neuen Mannschaftszeltes, des Vorzeltes, dem Bau einer zusätzlichen Überdachung zwischen Hütte und Vorzelt, Liegen aufstellen, Lagerfeuerholz sammeln und schneiden, hatten wir nicht einmal 3 Stunden gebraucht.
Zum Abendessen gab es eine, am Lagerfeuer gemachte Gulaschsuppe mit Frankfurter und Semmeln.
Danach ging es um 20 Uhr bei einer Abendwanderung noch zum Gipfelkreuz, wo wir uns ins Gipfelbuch eintragen durften.
Hier kam ein Gewitter mit Windböen und Blitzen immer näher, weshalb wir über die Alm und auf dem Wanderweg nach einer Stunde wieder retour zur Hütte gingen.
Nach einem kurzen Regenschauer genossen wir den Abend noch gemeinsam im Zelt und am Lagerfeuer bis um Mitternacht. In der Nacht musste ein Kind leider wegen eines Sonnenstiches Abgeholt werden, es geht ihm aber bereits wieder Gut.

Am Samstag Morgen regnete es leider schon ab 6 Uhr früh. Nach dem Frühstück (Eierspeise vom Lagerfeuer und Kakao) hatten wir Zeit für verschiedene Spiele. Danach hatten wir bei strömenden Regen einen 20-minütigen Fußmarsch durch den Wald zur Wanderrast (Gasthaus) Hochschlag. Nach dem sehr Gutem Essen (Schweinsbraten, Fleischknödel, Krautstrudel) spielten wir noch alle auf der überdachten Naturkegelbahn bis am Nachmittag.
Danach hatten wir bei strömenden Regen wieder einen 20-minütigen Fußmarsch durch den Wald bergauf zur Hütte. Jeder mit einem 5 Liter Wasserbehälter in den Händen, zur Trinkwasserversorgung. – Feuerwehr halt…

Das anschließende Würstel-Grillen haben wir am Abend bei Nieselwetter gemacht, bevor der Regen um 19 Uhr wieder stärker wurde. Ohne fließendem Wasser, wurden manche erfinderisch und so diente die Dachrinne auch schon mal als Dusche. Zum Glück war es aber ab 22 Uhr wieder trocken und wir konnten den 2. Abend mit Spielen, Tratschen, einer Einlage durch unsere aktiven Kammeraden Guger Franz und Prüller Peter, Singen und Musizieren am Lagerfeuer verbringen.

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Der Sonntag begann zwar etwas frisch, dafür aber trocken und mit strahlendem Sonnenschein. Nach dem Frühstück (Eierspeise vom Lagerfeuer, Marmeladebrot, Kakao und Kaffee) ging es ans „Gatsch“ beseitigen. Spielen, Holz machen und Zelt zusammen Räumen für den Elternbesuch stand am danach am Programm.

Elternbesuchstag:

Zum Elterntag von 10 bis 15 Uhr sind 23 Eltern und 12 Geschwister auf Besuch gekommen, was uns sehr freute. Sogar ein Feuerwehrjugendmitglied, das an den 2 vorigen Tagen verhindert war, besuchte uns nach einer 1,5 stündigen Anfahrt mit seinem Moped.
Unsere Küchenmeister, Gugsi und Wurzer zauberten mittags Koteletts und gegrilltes Gemüse für gut 60 Personen. Mit Erdäpfelsalat, Krautsalat, Bauernbrot und selbstgemachter Sauce gab es auch einiges an Beilagen. Als Nachspeise gab es Kaffee und jede Menge Mehlspeisen.
Ein ganz großes Dankeschön an die Mamas für die vielen mitgebrachten tollen Mehlspeisen!
Diese wurden auch noch beim 20-minütigen Fußmarsch bergauf zur Hütte mitgeschleppt.

Während wir unsere Taschen verstauten und das Zelt Abbauten, genossen unsere Eltern und Geschwister noch die gute Stimmung am Lagerplatz. Eine Einlage von Guger Franz und Prüller Peter sowie eine kleine Ansprache und Dankesworte durch unsere Jugendbetreuer Schmid Wolfgang und Wurzer Christoph rundete das Lagerwochenende ab.

Mit dem Fußmarsch durch den Wald, mit den Eltern zu den Autos, gingen 3 erlebnisreiche Tage zu Ende, die wir hoffentlich unser ganzes Leben lang nicht vergessen werden. Für uns ging es mit den Eltern nach Hause. Für unsere Betreuer gab es noch einiges an Arbeit um die Hütte wieder so zu verlassen wie wir sie vorgefunden haben. Aber bis um 19 Uhr waren auch sie wieder zuhause bei ihren Familien…

⇒ Ein Dankeschön an die Familie Guger für die Nutzung der Hütte und der tollen Mithilfe.
⇒ Danke an die Eltern für Ihren Besuch, die vielen Mehlspeisen, die gute Stimmung und das uns entgegengebrachte Vertrauen.
⇒ Danke an Alle Begleitpersonen, Betreuern sowie den Kammeraden die uns in der Organisation helfen.
⇒ Danke an die Kommandos beider Feuerwehren, das sie den Kindern der Feuerwehrjugend solche Erlebnisse ermöglichen.
⇒ Danke an die Feuerwehrjugend dass Ihr so mitmacht, es wäre so etwas sonst nicht möglich!

Ganz nach dem Motto der Feuerwehrjugend: Einer für alle – Alle für einen.