eigene Übungen

ÜBUNG – NOTSTROMVERSORGUNG

Beschreibung

Ort:   Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 28. November 2025
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
20 Mitglieder
Organisation:   
LM Daniel Freunberger, HBM Andreas Nurscher

ÜBUNG - NOTSTROMVERSORGUNG

“Notstromversorgung bei einem längerem Stromausfall.”
Unter diesem Motto wurde die Freitagübung für die Feuerwehrmitglieder ausgearbeitet.
Welche neuralgischen Gebäude und Institutionen können und müssen mit Strom von Aggregaten versorgt werden und wo sind die jeweiligen Einspeisungspunkte?

Detailbericht

Es muss nicht das vielbeschriebene, wochenlange Blackout sein, das eine kleinere Region ohne Strom lahm legen kann. Auch durch Unwetter oder technische Defekte kann es durchaus passieren, dass kleine Gebiete oder ganze Gemeinden für einige Stunden oder Tage ohne Strom aus den Versorgungsnetzen durchkommen müssen.

In den letzten Jahren haben schon viele Privatpersonen, aber auch Betriebe und Landwirte in ihren Bereichen für Notstromversorgung mit Stromgeneratoren, PV Anlagen mit Batteriespeicher, oder zumindest mit Umbauten zur Fremdeinspeisung in den Zählerschränken gesorgt. 

Die Notstromversorgung von neuralgischen Gebäuden gehört, in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde, auch zu den Aufgaben der Feuerwehr.
Gemeindeamt, Kindergarten, Volksschule, Feuerwehrhaus u.s.w. Die Aufzählung der Gebäude und wichtiger Infrastruktur ließe sich noch erweitern, jedoch gibt es einige wichtige Prioritäten, die bei einem größeren Stromausfall zu beachten sind.

img-3270Begonnen haben wir unsere Übung im Gerätehaus, wo Kamerad HBM Andreas Nurscher das 20 kVA (für ca. 16 KW) Aggregat erklärte und unser “dienstältestes” Notstromaggregat in Betrieb nahm. Auch in den beiden großen Feuerwehrfahrzeugen befinden sich benzinbetriebene Notstromaggregate.
Generelle Informationen und Erläuterung der Vorsichtsmaßnahmen bei der externen Stromversorgung rundeten den 1. Teil der Übung ab.

Gemeinsam fuhren wir anschließend zum Kindergarten und erkundeten die Möglichkeiten zur Stromversorgung. Die Position des Aggregates und der Einspeisungspunkt beim Schaltschrank im Gebäude wurden besichtigt. Auch spezielle Hinweise zum mehrmals erweiterten Kindergarten und den Zugangsmöglichkeiten wurden vor Ort gegeben.

Nachfolgend konnten wir gemeinsam mit Vizebürgermeister Johannes Scherndl in der Volksschule und im Gemeindeamt von Ruprechtshofen die Gegebenheiten besichtigen und die notwendigen Schritte und Abläufe im Ernstfall besprechen.
Abschließend ging es zum Gemeindebauhof und zu den Standorten der größeren, dort abgestellten Dieselaggregate (40 und 60 kVA) der Feuerwehr und der Gemeinde. Auch hier wurde das 40 kVA Aggregat der FF Ruprechtshofen erklärt und kurz in Betrieb genommen.

Generell ist die Verwendung des richtigen Aggregates wichtig, da bei modernen Notstromgeneratoren ein Inselbetrieb möglich ist, bei dem auch empfindliche elektronische Geräte und Anlagen geschützt werden.

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen 

ÜBUNG – WASSERENTNAHME FA. JANSEN

Beschreibung

Ort:   Firma Jansen – Ziegelofengasse
Wann:  
Freitag, 21. November 2025
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
21 Mitglieder
Organisation:   
HBI Michael Schrattmaier, OBI Bernhard Leichtfried

ÜBUNG - WASSERENTNAHME FA. JANSEN

Eine besondere Freitagübung fand am 21. November statt.
Auf dem Gelände der Firma Jansen Competition befindet sich ein großer Brunnen, der aus der Zeit des dort ansässigen Ziegelwerkes stammt. Im Zuge des Neubaus des Firmengebäudes wurde dieser Brunnen für die Feuerwehr adaptiert und bei dieser Übung zur Wasserentnahme benutzt.

Detailbericht

Seit über knapp 50 Jahren hat die Familie Jansen den ehemaligen Ziegelofen in Besitz und den Firmensitz somit in der Ziegelofengasse. Die Jansen Competition GmbH ist ein international tätiger, renommierter Handelsbetrieb in den Bereichen Motosportausrüstung, KFZ – Spezialteile und Oldtimerzubehör mit insgesamt 10 Beschäftigten.
Das Firmengebäude wurde in den letzten 2 Jahren neu errichtet und ist seit diesem Sommer in Betrieb.

Auf der Nordostseite des Firmengeländes befindet sich ein großer Brunnen, der noch aus der Gründerzeit des ehemaligen Ziegelofens stammt.  Im Rahmen des Neubaus und der damit verbunden Geländeangleichung wurde dieser Brunnen saniert und ein Saugrohr eingebaut. Die verfügbare Löschwassermenge ist wichtig für eventuellen Wasserbedarf in der Ziegelofengasse und im Bereich Schlatten.
Seitens der Familie Jansen wurde auch ein freier Zugang geschaffen, um der Feuerwehr jederzeit den Zugriff auf dieses große Wasserreservoir zu ermöglichen. 

Bei unserer Übung wurde mit der TS (Tragkraftspritze 1200) angesaugt und mit voller Leistung Wasser entnommen. Die Saugleistung der Pumpe bei der vorliegenden Tiefe von ca. 6 Meter reicht aus. 
Der Brunnen wird in den nächsten Tagen wieder kontrolliert und die Zulaufmenge beobachtet.

Im Anschluss dieser “nasskalten” Wasserentnahme ging es zu einer Begehung in das neue Firmengebäude.
Für die Feuerwehrmitglieder sind derartigen Begehungen extrem wichtig, um im Ernstfall die Gegebenheiten zu kennen und alle feuerwehrrelevanten Punkte zu wissen.
Firmenchef, Mag. Hasko Jansen und Seniorchef Falko Jansen führten die Gruppe durch die verschiedenen Bereiche im Gebäude. Entsprechend des Brandschutzplanes konnte Kommandant HBI Michel Schrattmaier die Brandabschnitte und die relevanten Bereiche (gesamtes Lager, Photovoltaik, Strom- und Technikverteiler) im Erd- und Obergeschoss zeigen, sowie die Gefahrenlage erörtern. 
Bei der abschließenden Übungsbesprechung im Schauraum wurden noch einige Übungsdetails besprochen und in gemütlicher Runde über das Unternehmen Jansen Competition und die riesige Produktpalette im Motorsportbereich gesprochen.

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Herzlichen Dank an Familie Jansen für die Unterstützung!

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen & Hasko Jansen

ÜBUNG – LITHIUMBATTERIEN

Beschreibung

Ort:   Gerätehaus u. Bauhof Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 14. November 2025
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
20 Mitglieder
Organisation:   
LM Sebastian Graf

LITHIUMBATTERIEN - ÜBUNG BRANDFALL

Im Gerätehaus und am Bauhofgelände ging es am am Freitag, den 14. November heiß her! 
Das Schulungs- und Übungsthema waren verschiedene Lithiumbatterien und deren relevantes Verhalten für den  Feuerwehrdienst!

Detailbericht

Lithium – jede Menge Halbwissen und Panikmache!  – Oder wie ist es wirklich?

Der Grund für diese Schulung mit anschließender praktischen Übung waren die wiederkehrenden Meldungen in den Medien und die Ereignisse im Wirkungsbereich der Feuerwehren.

LM Sebastian Graf stellte den Übungsteilnehmern verschiedene Produkte aus dem alltäglichen Bedarf im Haushalt, oder KFZ und Produkte aus den Betrieben vor.

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Die verschiedene Arten von Lithiumbatterien, gliedern sich hauptsächlich in:

  • Primärbatterien (nicht wiederaufladbar)

    • Lithium-Knopfzellen für Uhren und Kameras, Spielzeuge, Dekoartikel, …
      Lithium-Mangandioxid-Batterien (Li-MnO₂)
    • Für militärische und industrielle Anwendungen, Sicherheits- und Technikanwendungen.
      Lithium-Thionylchlorid-Batterien (Li-SOCl₂) 
  • Sekundärbatterien (wiederaufladbare Akkus) 

    • Lithium-Ionen-Akkus für Mobiltelefone und Laptops, Tablets, auch bei zahlreichen Elektroautos eingesetzt
      Lithium-Polymer-Akkus (LiPo)
    • Bekannt für eine längere Lebensdauer und höhere thermische Stabilität. Vorwiegend größeren Mengen in Elektroautos, in Speicheranlagen oder als Starterbatterien eingesetzt.
      Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO₄- oder LFP)

Außer diesen angeführten Arten gibt es noch viele weitere Erscheinungsformen und Anwendungen.

Alle diese Akkus entwickeln bei Beschädigung oder Brand chemische Reaktionen, hochgiftige Gase und Stoffgemenge, die man überhaupt nicht kennt und zu großen Verletzungen (Verbrennungen, Vergiftungen, oder Verätzungen) führen können!

 

Was hat die Feuerwehr damit zu tun?

Sehr vieles, denn immer wieder kommt es durch diese Art von Energieträgern zu Einsätzen im täglichen Leben! Die Akkus oder Batterien werden immer leistungsfähiger und müssen noch kleiner und billiger produziert werden! Und es werden immer mehr!

Gerade bei der Müllsammlung und Weiterbehandlung treten immer wieder Schwälbrände aus, weil die Batterien und Akkus falsch entsorgt werden! Mechanische Einflüsse in den Müllpressen können Beschädigungen und somit Schwelbrände auslösen, die erst Tage später durchzünden.
Unfälle in Werkstätten und beim Heimwerken! Oft werden Geräte und Akkus verwendet, die manipuliert, illegal repariert, oder falsch behandelt werden! Zahlreiche Videos in den sozialen Medien bieten Anleitungen, wie man einen kaputten Akku wieder zum Leben erwecken kann, oder durch einfache Tricks, die Leistung noch weiter erhöht wird!

Leistung: Oft sind mehr als 1.000 Ampere kurzzeitig aus den größeren Akkus (Starterbatterien, Autobatterien, Photovoltaik, u.s.w.) verfügbar! – Ab ca. 50 Milliampere besteht Lebensgefahr!


Was kann jeder von uns machen?

  • Bedienungsanleitungen und Warnhinweise lesen und ernst nehmen!

  • Richtige Behandlung der Akkus (Tiefentladung, Winterpause, …) 

  • Finger weg von jeglicher Art von Manipulation an den Energieträgern!

  • Kinder keinesfalls mit defekten Geräten oder Spielzeugen spielen lassen!

  • Finger weg von “superbilligen” Akkupacks, oft aus dem asiatischen Raum für die diversen Geräte  ! Es fehlen oft Sicherheitskompenenten (BMS)

  • Nur Originalersatzteile und Gerätekomponenten verwenden!

  • Beim Händler oder beim Fachmann vor Ort Rat und Unterstützung suchen!

  • RICHTIG Entsorgen! – Infos gibt es z.B.: bei der Umweltverband Melk, oder bei den Umweltverbänden!

  • Einfach das Hirn einschalten und im Zweifelsfall fragen!

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen 

TECHNISCHE ÜBUNG

Beschreibung

Ort:   Bauhof Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 31. Oktober 2025
Dauer:  
18:30 – 20:00 Uhr
Teilnehmer: 
10 Mitglieder
Organisation:   
BM Florian Leichtfried, LM Daniel Freunberger

TECHNISCHE ÜBUNG - VERKEHRSUNFALL

Im Bauhof der Marktgemeinde Ruprechtshofen fand am Freitag, den 12. September eine spannende Übung statt.  Schwerpunkt dieser Übung war die Menschenrettung unter einem verunfallten PKW in mehreren Varianten.

 

Detailbericht

” Menschenrettung – Person unter Fahrzeug” 
Dieses Übungsszenario wurde von den Kameraden BM Florian Leichtfried und LM Daniel Freunberger dermaßen vorbereitet, dass die jüngsten anwesenden Kameraden die Möglichkeit erhielten, den Einsatz als Einsatzleiter durchzuführen.

Bei der ersten Bergungsmethode kam das hydraulische Bergegerät mit Hebezylindern und Spreitzer zum Einsatz. In kleinen Schritten und mit mehrmaligem Nachsetzen gelang das Vorhaben.


Bei der 2. Variante wurde mit „Manpower“ an die Aufgabe herangegangen. Die Kameraden verwendeten Kanthölzer, die zum Heben und als Hebel genutzt wurden. Auch so gelang es, das Fahrzeug aus der Montagegrube zu heben und die Person anschließend zu befreien.

Beide Varianten führten, mit zeitlichem Vorteil für die manuelle Methode, zum Einsatzerfolg!

In der abschließenden Besprechung wurden verschiedene zusätzliche Optionen, wie etwa der Einsatz eines Frontladers oder Krans,  zur besseren Bewältigung eines derartigen Einsatzes in Betracht gezogen und diskutiert.

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen – EHBI Ernst Kraus

ÜBUNG – WASSERENTNAHME

Beschreibung

Ort:   Melkfluss bei Hofstetten
Wann:  
Freitag, 10. Oktober 2025
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
10 Mitglieder
Organisation:   
HBI Bernhard Leichtfried, HBM Andreas Nurscher

ÜBUNG LÖSCHWASSERFÖRDERUNG

Löschen – Retten – Bergen – Schützen! Dieser Slogen steht schon seiten Langem für die Tätigkeiten der Feuerwehren.
Am Freitag, den 10. Oktober widmeten wir uns bei der Übung um den Bereich “Löschen”, genauer um die Löschwasserförderung. 
Im Sommer und Herbst ist meistens der Wasserstand im Melkfluss sehr niedrig. Daher wählten wir eine Stelle in der Melk bei Hofstetten aus, um unsere Möglichkeiten zum Ansaugen von Löschwasser zu testen.

 

Detailbericht

Bei dieser Freitagsübung haben wir uns eine Stelle in der Nähe eines großen landwirtschaftlichen Betriebes ausgesucht, um die Löschwasserförderung zu üben.
Gerade die “unbequemen” Situationen im Feuerwehrwesen müssen gründlich geübt werden. In regenarmen Wochen sind die Wasserstände unserer Flüsse und Bäche teilweise sehr niedrig. Für einen größeren Löscheinsatz ist die Löschwasserförderung von erheblicher Bedeutung. Eine Wasserentnahme mit den größeren Pumpen ist aber oft Aufgrund des Niederwassers schwierig.

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Im Melkfluss wurden zum Glück in den letzten Jahren weitläufige Renaturierungen durchgeführt und somit entstanden kleinere Tümpel und tiefere Stellen im Flußbett. Mit unseren Pumpen und Saugschläuchen benötigen wir normalerweise eine Wassertiefe von ca. 50 cm um Löschwasser ansaugen zu können. Seit einigen Jahren haben wir aber auch sogenannte Flachsauger im Einsatz, um im flachen Gewässer das Wasser entnehmen zu können.

Wir konnten mit unserer TS (Tragkraftspritze) in der Melk in einer kleinen Vertiefung ansaugen und den Wasserwerfer unseres RLF (Rüstlöschfahrzeug) mit Löschwasser versorgen. Schlussendlich schafften wir es, den Wasserwerfer mit ca. 1.600 Liter pro Minute über eine längere Zeit zu betreiben. 

Diese Erkenntnisse sind für den Einsatzfall sehr wichtig, da man im Einsatzfall solche Entnahmestellen schon kennt.
Trotz einiger Tanklöschfahrzeuge in unseren Feuerwehren ist es immer auch notwendig, Löschwasser aus Teichen, Bächen oder Flüssen zu entnehmen, um genügend Wasser beim Einsatzort zu haben!

 

 

 

TECHNISCHE ÜBUNG

Beschreibung

Ort:   Bauhof Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 12. September 2025
Dauer:  
18:30 – 20:00 Uhr
Teilnehmer: 
15 Mitglieder
Organisation:   
BM Florian Leichtfried, HLM Georg Scheichelbauer

TECHNISCHE ÜBUNG - VERKEHRSUNFALL

Am Freitag, den 12. September fand eine interessante Freitagsübung am Bauhof der Gemeinde Ruprechtshofen statt.  Schwerpunkt dieser Übung war die Menschenrettung aus einem verunfallten PKW, der zwischen einem LKW und einem Traktor regelrecht zerquetscht wurde.

 

Detailbericht

Ein “sehr verkürzter” PKW war das Übungsobjekt bei dieser herausfordernden Freitagsübung.
Aus einem, zwischen Traktor und LKW eingeklemmten und sichtlich stark zusammengestauchten Auto, galt es eine verletzte Person möglichst schonend zu retten.

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Wo wird begonnen? Welche Schritte sind am wichtigsten? Worauf muss geachtet werden? Alle diese Fragen müssen sich die Gruppenkommandanten und die Rettungstrupps stellen und rasch die richtigen Antworten finden.

Erkunden, die Unfallstelle absichern, den Brandschutz aufbauen, das Fahrzeug sichern, schnellstmöglich einen Zugang zum Verletzten freimachen und Erste Hilfe Maßnahmen beginnen! So ist der Ablauf bei Einsätzen und natürlich auch bei dieser Übung.

In mehreren “Durchgängen” wurden verschiedene Bergungsvariaten durchgeübt und die verletzte Person, die am Anfang unser Dummy darstellte, aus dem Fahrzeug gerettet.

Alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit, die hydraulischen Rettungsgeräte einzusetzen und den richtigen Umgang zu üben.
Eine interessante Übung, bei der das Übungsauto ziemlich zerlegt wurde. 

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen

TECHNISCHE ÜBUNG

Beschreibung

Ort:   Bauhof Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 2. Mai 2025
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
14 Mitglieder
Organisation:   
OBM Markus Glinz, HLM Georg Scheichelbauer

TECHN. ÜBUNG - AUTOUNFALL

Am Freitag, den 2. Mai fand eine Freitagsübung am Bauhof der Gemeinde Ruprechtshofen statt.  Schwerpunkt bei dieser Übung war die Menschenrettung aus einem verunfallten PKW.

Detailbericht

Üben, üben und nochmals üben, denn leider kommt es im Erstfall oft auf wenige Minuten an, die über Leben und Tod entscheiden und deswegen müssen derartige Szenarien oft geübt werden.

Besonders für die jungen Feuerwehrmitglieder war die Freitagübung geprägt von verschiedenen Methoden und Anwendungsbeispielen für die Menschrettung aus einem verunfallten PKW.

Schulungsmäßig wurden verschiedene Techniken angewendet, um möglichst schnell und schonend in einen Fahrgastraum zu gelangen.
Einerseits muss ein Weg zu den Verletzten gefunden werden, um den Sanitätern die Hilfe zu ermöglichen und andererseits ist die bestmögliche (muss nicht die Schnellste sein) Rettung aus der Gefahrenzone wichtig.

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 Alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit, selbst einmal die hydraulischen Rettungsgeräte einzusetzen und den richtigen Umgang zu erlernen, oder wieder einmal zu üben.
Eine interessante Übung, bei der an dem Übungsauto so ziemlich alles zerlegt wurde, wo eine Möglichtkeit dazu bestand.

SCHULUNG – SCHADSTOFFE

Beschreibung

Ort:   Gerätehaus Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 14. Februar 2025
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
19 Mitglieder
Organisation:   
EHLM Erich Langmann

SCHULUNG - SCHADSTOFFE UND MESSGERÄTE

Kamerad Erich Langmann hat im Rahmen der Freitagsübungen eine äußerst spannende Schulung zum Thema Schadstoffe und Messgeräte präsentiert.
Überall in unserem Feuerwehrdiest können wir auf gefährliche Stoffe in verschiedenster Form und Menge treffen. Von der kleinen Spraydose in Bad, über Gasflaschen bei der Grillerei, bis hin zum großen Pestizidlager im Fachgeschäft.
Der umfangreiche und sehr interessante Schulungsbereich wurde gezielt auf unsere Möglichkeiten in der Feuerwehr abgestimmt.

 

Detailbericht

Bei uns in der Feuerwehr lauern die die verschiedensten Stoffe im täglichen Leben! Die Konfrontation mit gefährlichen Stoffen betrifft uns im Haushalt, im Straßenverkehr, der Landwirschaft, sowie in Gewerbe- und Handelsbetrieben.

Eine Vielzahl von möglichen Einsatzszenarien ergeben sich für uns als Feuerwehr!

Unfälle, Zwischenfälle und Brände mit chemischen Substanzen und biologischen Agenzien haben gezeigt, dass folgende Unfallszenarien (keine Priorität und Vollständigkeit) denkbar sind:

  • Freisetzung von Schadstoffen beim Transport von gefährlichen Gütern auf Straße, Schiene, Wasserweg und beim Absturz von Luftfahrzeugen
  • Chemieunfälle im gewerblichen und industriellen Bereich
  • Brände und Unfälle in chemischen und biologischen Laboratorien
  • Brände von Chemikalien und im Zusammenhang mit biologischen Agenzien
  • Großräumige Schadstoffwolken und großflächige Kontaminationen
  • Masseninfektionen (Seuchen)
  • Terror in Zusammenhang mit B- und C-Stoffen

(Quelle: https://www.noe122.at/fachinfos/schadstoffdienst)


Eine der wichtigsten Regeln für derartige Ausnahmesituationen im Feuerwehrwesen ist die GAMS – Regel!
G = Gefahr erkennen
– Gefahrstoffsensorik, Gefahrzettel, Warntafeln, Unfallmerk- und Sicherheitsdatenblätter, Erkundungen etc.
A = Absperren
– Absichern der Einsatzstelle, bzw. der Gefahrenzone, Sicherheits-Einsatzdistanz etc.
M = Menschenrettung
– Beachtung der eigenen Sicherheit, mindestens schweren Atemschutz und Brandschutzbekleidung verwenden
S = Spezialkräfte alarmieren
– Gefährliche-Stoffe-Stützpunktfeuerwehren, Rettung, Exekutive, Behörden und Sachverständige, usw.

Gerade auf den ersten Bereich – “Gefahr erkennen” wurde bei dieser Schulung das Hauptaugenmerk gelegt!

Wir haben in unserer Feuerwehr ein Gasmessgerät zur Verfügung, mit dem wir verschiedene gasförmige Stoffe dedektieren können und auch die Grenzwerte für explosive Bereiche erkennen können.

Das MSA ALTAIR 4 XR bietet uns verschiedene Messmöglichkeiten, die im Feuerwehreinsatz relevant sind:

  • Brennbare Gase (UEG = Untere Explosionsgrenze)
  • Sauerstoff  (der Sauerstoffgehalt gibt Auskunft über die Zusammensetzung der Umgebungsluft)
  • Toxische Gase (CO – Kohlenmonoxid, CO2 – Kohlendioxid, H2S – Schwefelwasserstoffe)

Diese Detailinformationen entscheiden jeweils über die weitere Vorgangsweise bei den Einsätzen. Entsprechend der Gefahr durch die Schadstoffe werden die notwendigen Einsatzmaßnahmen gesetzt.

Natürlich wurde an diesem Freitagabend auch der praktische Umgang mit dem hochsensiblen Messgerät geübt. Alle Anwesenden konnten sich mit dem Gerät vertraut machen und wurden auf die besonderen Möglichkeiten, aber auch den richtigen Umgang im Bezug auf Lagerung und Pflege hingewiesen.

Danke an EHLM Mag. Erich Langmann für die kurzweilige und hochinteressante Schulung!

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen

SCHULUNG – ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Beschreibung

Ort:   Gerätehaus Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 31. Jänner 2024
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
18 Mitglieder
Organisation:   
EHLM Erich Graf

SCHULUNG - ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Die Winterzeit wird in der Feuerwehr für Schulungen im Gerätehaus gerne genutzt.
Das interessante Thema der Öffentlichkeitsarbeit stand an diesem Freitag auf dem Programm.
Um die rasanten Entwicklungen im Medienbereich und in der Onlinewelt nicht aus den Augen zu verlieren, gab es jede Menge Informationen zu diesen Bereichen.

 

Detailbericht

“Tue Gutes und rede darüber!” Dieser Slogan ist auch für die Feuerwehren mehr denn je gültig!
Ganz egal, ob Homepage, Printmedium, Video, Facebook oder Instergram, alle Medienbereiche sind auch für die Feuerwehr wichtige Instrumente, um mit den Menschen im Kontakt zu bleiben. Aktuelle Infos oder ausführliche Berichte mit Bilderserien und Fotos sind die Dinge, die für die Menschen interessant sind.

Vor Allem in Onlinebereich gibt es laufend neue Hypes und eine extreme Überflutung mit Informationen aller Art.

Hier ein paar Fakten zu der Mediennutzung in Österreich:

  • Zwischen 18 und 24 Jahren nutzen über 70% Onlinemedien als Hauptnachrichtenquelle
  • Fast die Hälfte der Social-Media-Nutzer in Österreich gibt „in Kontakt mit Freunden und Verwandten bleiben“ als Hauptgrund an, Social Media zu nutzen.
  • 86,3% der Österreicherinnen und Österreicher von 16 – 64 Jahren geben an, WhatsApp regelmäßig zu nutzen.
  • Mit ein wenig Abstand dahinter (69%) folgen Facebook und Instagram (62%).
  • Es wird fast nur noch das Handy oder Tablet genutzt!

Quelle: www.socialmania.at

Ein wesentlicher Teil der Schulung befasste sich mit den rechtlichen und ethnischen Grundlagen, also mit den “must haves” und den “no go´s” in der Öffentlichkeitsarbeit.
Die Veränderung der Kommunikationskanäle machen natürlich auch von den Feuerwehren nicht halt. Zum Glück gibt es bei unserer Feuerwehr einige junge und junggebliebene Kameraden, die sich für diese Thema interessieren und in der nächsten Zeit einige neue Aktivitäten starten werden.

Natürlich spielt Werbung auch eine wichtige Rolle. Und hier werden wir im heurigen Jahr besonder aktiv werden.

150 Jahre FF Ruprechtshofen und das 50. Pfingstfest sind unsere Highlights in diesem Jahr!

Tue Gutes und rede, schreibe, fotografiere, videografiere und poste darüber!

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen

SPENDENÜBERGABE

Beschreibung

Ort:   Gerätehaus Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 30. Jänner 2024
Dauer:  
19:30 – 20:00 Uhr
Teilnehmer: 
Kommandos – Unterabschnitt St. Leonhard
Organisation:   
HBI Michael Schrattmaier

Nähere Informationen über den Verein BLAUER BLITZ gibt es HIER!

SPENDENÜBERGABE AN DIE FEUERWEHREN

Ein ganz besonderer Tag für die 4 Feuerwehren des Unterabschnittes St. Leonhard am Forst ist Donnerstag, der 30. Jänner 2025!
Eine Spende in der Höhe von 2.000,- € wurde vom Verein Blauer Blitz an die Feuerwehrommanden übergeben.

Detailbericht

Thomas Berger und Luger Mike vom Verein Blauer Blitz, übergaben den vier Feuerwehren des Unterabschnittes  je €500 als Dankeschön für den Einsatz der Feuerwehren. Insbesondere wurde damit für den Hochwassereinsatz im Sept 2024 gedankt.
Die Kommandos der Feuerwehren Brunnwiesen, Diesendorf, Ruprechtshofen und St. Leonhard / F. bedankten sich dafür sehr herzlich.

Personen v.l.n.r.: OBI Franz Babinger, BR Manfred Babinger, Mike Luger, HBI Michael Schrattmaier, Thomas Berger, OBI Matthias Handl, HBI Josef Schrefel, OBI Mario Schmoll

HERZLICHEN DANK DAFÜR!

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen