eigene Übungen

TECHNISCHE ÜBUNG – VERKEHRSUNFALL

Beschreibung

Ort:   Schlatten
Wann:  
Freitag, 25. April 2026
Dauer:  
18:30 – 20:00 Uhr
Fahrzeuge:
RLF, LF, VF
Teilnehmer:
15 Mitglieder
Übungsleitung:  
BM Florian Leichtfried

TECHNISCHE ÜBUNG - VERKEHRSUNFALL

Ein Pkw mit 3 Insassen kollidierte mit einem Baum und wurde dadurch schwer beschädigt. Die Autoinsassen konnten sich selbst nicht aus dem Fahrzeug befreien und der Fahrer wurde sogar eingeklemmt.
Die Rettung der Verletzten (ein Feuerwehrmitglied und 2 Übungsdummies) erforderte schweres Gerät, das heißt, dass die hydraulischen Rettungsgeräte eingesetzt werden mussten.
Mehrere Gruppen kamen zeitgleich zum Einsatz und die Rettungsarbeiten mussten präzise abgesprochen und gut organisiert werden.

Detailbericht

“Insgesamt sind 3 Personen im PKW – davon ist der Fahrer eingeklemmt. Unfallfahrzeug absichern und sofort mit der Menschenrettung mit hydraulischen Rettungsgeräten beginnen”. 
So lautete nach der Erkundung der Angriffsbefehl des Übungseinsatzleiters OBI Bernhard Leichtfried an die beiden Gruppen dieser Übung.
Daraufhin wurde sofort mit den verschiedenen Tätigkeiten am Fahrzeug begonnen, um die Verletzten schnellstmöglich aus ihrer Lage zu retten.

Der Passagier auf dem Rücksitz musste als erstes aus dem Fahrzeug gerettet werden, um Platz für die Versorgung des Fahrers zu schaffen. Auf einem Spineboard konnte er rasch durch die hintere Tür auf der Fahrerseite aus dem Auto gebracht werden. Der eingelkemmte Fahrer und der Beifahrer wurden natürlich weiterhin betreut und geschützt.

Anschließend wurde mit dem hydraulischem Spreitzer die Beifahrertür geöffnet, da auf der Fahrerseite der Obstbaum den Zugang blockierte. Um einen möglichst breiten Zugang zu den Verletzten zu schaffen wurde auch die B-Säule mittels Bergeschere entfernt.
Nun gelang es, den Beifahrer und den Fahrer nacheinander aus dem Fahrzeugwrack zu befreien.

Ziel war es, einen reibungslosen Ablauf, ohne Wartezeiten auf Geräte oder dergleichen, herzustellen. Bis auf ein paar Kleinigkeiten wurde insgesamt sehr gut gearbeitet und die Verletzten konnten trotz der schwerwiegenden Verformung, in kurzer Zeit befreit werden.

Bei der abschließenden Übungsbesprechung wurden noch vor Ort die einzelnen Einsatzschritte besprochen und über Verbesserungen diskutiert.
Insgesamt war diese Einsatzübung –  “Menschenrettung aus KFZ – Auto gegen Baum- mehrere Eingeklemmte Personen” sehr realitätsnah ausgearbeitet und konnte zügig abgearbeitet werden. Dennoch wurde diese Freitagsübung schulungsmäßig durchgeführt, um den neueren Mitgliedern in der Feuerwehr, die einzelnen Abläufe möglichst genau  zu vermitteln.

In den nächsten Wochen folgen im Rahmen der laufenden  Ausbildung wieder interessante und herausfordernde Übungen, aber auch einige andere Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Florianifeier am 1. Mai und das Pfingstfest von 23. bis 25. Mai.
Den aktuellen Übungsplan findet ihr HIER!

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen 

UNTERABSCHNITTSÜBUNG – EINSATZVIELFALT

Beschreibung

Ort:   Oberndorfer Straße
Wann:  
Freitag, 10. April 2026
Dauer:  
18:30 – 22:00 Uhr
Teilnehmer: 
74 FF Mitglieder – UA St. Leonhard am Forst 
Übungsleitung:   
HBI Michael Schrattmaier, OBI Bernhard Leichtfried

Weitere Fotos und Informationen gibt es auf der Seite der FF BRUNNWIESEN!

UNTERABSCHNITTSÜBUNG - EINSATZVIELFALT

“Vielfalt im Feuerwehreinsatz” – unter diesem Motto wurde seitens der FF Ruprechtshofen eine abwechslungsreiche und wirklich herausfordernde Übung im leerstehenden Haus in der Oberndorfer Straße vorbereitet.
Atemschutz, Menschenrettung, Innenangriff, Tierbergung, Belastungsstation und vieles mehr!

Zum Unterabschnitt St. Leohard gehören die Feuerwehren Brunnwiesen, Diesendorf, Ruprechtshofen und St. Leonhard am Forst.

Detailbericht

Von allen 4 Feuerwehren werden regelmäßig derartige “Großübungen” durchgeführt, um das Zusammenspiel der einzelnen Wehren zu fördern und um sich gegenseitig besser kennzulernen!

Entsprechend der Alarmierung der vier Feuerwehren und der realistischen Anfahrtzeit, wurde die gesamte Übung mit jedem eintreffenden Fahrzeug und wachsender Anzahl der Teilnehmer interessanter, da für möglichst alle Feuerwehrmitglieder diverse Stationen mit verschiedenen Aufgabestellungen vorbereitet waren.
Bei derartigen Übungen ist es eine große Herausforderung für die veranstaltende Wehr, die Aufgaben so realtätsnah als möglich zu gestalten und auch die Abläufe entsprechend der Gesamtstärke zu steuern.

Das Erdgeschoß, mit den angrenzenden Räumlichkeiten im hinteren Bereich, den ehemaligen Garagen und Nebenräumen, war  als wesentlicher Teil  in die Unterabschnittsübung eingebunden.
Gleich nach dem Eingangsbereich wurde in einem Raum ein Ofen geheizt und damit große Hitze erzeugt, die oft bei einem Brandeinsatz ebenso von den Trupps zu bewältigen ist.
In einem, gleich anschließenden Raum, mussten die Atemschutzgeräteträger einen schweren Traktorreifen bei hohen Temperaturen, mit viel Kraft und Anstrengung über mehrere Meter bewegen. 
Weitere Räumen wurde mit Nebelgeräten die Sicht eingeschränkt, um bestmöglich ein Brandeinsatzszenario darzustellen.
Anschließend ging es für die Trupps zu den weiteren Aufgaben im Keller oder das Obergeschoß.

Im Keller des leer stehenden Gebäudes galt es, mit schwerem Atemschutz vorzudringen, eine verletzte Person ausfindig zu machen und aus dem Gefahrenbereich zu retten.
Die verschiedenen Trupps mussten die Person durch ein enges Stiegenhaus in das Erdgeschoß bringen, um sie an weitere Rettungskräfte zu übergeben.

 

Auch das Obergeschoß und der Dachboden waren durch mehrere Übungsszenarien eingebunden und hier galt es sowohl von außen als auch von innen verschiedene Menschenrettungen durchzuführen.
Es wurden zum Beispiel Verletzte durch ein Fenster ins Freie gebracht und über eine Anlegeleiter mittels einer Korbschleiftrage abgeseilt.
Eine besondere Aufgabe bestand darin, sich durch eine zugemauerte Tür Zutritt zu verletzten Personen zu verschaffen. Hierbei musste möglichst schnell eine Öffnung ermöglicht werden.
Diese Aufgabe erwies sich als sehr kräfteraubend und die Atemluftvorräte mussten gut eingeteilt werden.

 

Eine Tierbergung im Außenbereich des Gebäudes war auch Teil der Übung. Die Übungsannahme war, daß vom benachbarten Schlachthof Teufl ein Schwein entkommen war und im nicht genutzten Pool gestützt und schlussendliche verendet ist. Natürlich musste dieses Opfer aus dem leeren Swimmingpool geborgen werden.

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Auf dem Parkplatz vor der Kirche war der Atemschutzsammelplatz mit dem Atemluftkompressor des Abschnittes Mank stationiert. Hier wurden die leeren Atemluftflaschen der einzelnen Feuerwehren wieder befüllt.

Derartige Übungen sind ein wichtiger Ausbildungsschwerpunkt, bei dem die jüngeren Feuerwehrmitglieder sehr vielfältige Aufgaben gestellt bekommen. Manche Aufgaben können alleine nicht gemeistert werden. Umso wichtiger ist es, sich innerhalb der Trupps, der Gruppen und übergreifend auch innerhalb der verschiedenen Feuerwehren kennenzulernen und gemeinsame Ziele zu verfolgen!

Diese Unterabschnittsübung war eine gelungene Herausforderung für die Übungsteilnehmer, die sich auch bei der abschließenden Übungsbesprechung im Gerätehausr positiv äußerten. Natürlich wurde noch einige Zeit gemütlich gegessen,  geplaudert und das eine oder andere Thema erörtert.

In den nächsten Wochen folgen im Rahmen der laufenden  Ausbildung wieder interessante und herausfordernde Übungen.
Den aktuellen Übungsplan findet ihr HIER!

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen 

FINGERSPITZENGEFÜHL

Beschreibung

Ort:   Gemeindebauhof Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 20. März 2026
Dauer:  
18:30 – 20:00 Uhr
Teilnehmer: 
10 Mitglieder
Übungsleitung:   
LM Daniel Freunberger

FINGERSPITZENGEFÜHL BEIM FEUERWEHREINSATZ

“Fingerspitzengefühl mit hydraulischen Rettungssatz und Hebekissen”
Unter diesem Motto wurde von Löschmeister Daniel Freunberger eine herausfordernde Übung ausgearbeitet. Am Bauhof Ruprechtshofen wurden verschiedene Stationen aufgebaut.

Detailbericht

Leider konnten nur wenige Feuerwehrmitglieder Aufgrund mehrfacher Terminkollisionen der Einladung zu dieser Übung folgen.
Ziel der Freitagsübung war es, die Handhabung von Schere, Spreizer und Hebekissen mit außergewöhnlicher Präzision  zu bewerkstelligen.

Die erste Station war ein Labyrinth, in dem ein Tischtennisball durch die feinfühlige Steuerung von zwei Hebekissen bewegt und schlussendlich in ein Ziel gebracht werden musste. Eine interessante Herausforderung für gleichzeitig 2 Teilnehmer.

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Bei der 2. Übungsstation wurde ein Stapel mit Kanthölzern aufgebaut. Hier galt es, mit möglichst ruhiger Hand die Hölzer aus dem Stapel zu ziehen, ohne den Turm zum Einsturz zu bringen.

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Da aller guten Dinge 3 sind, gab es noch eine Station, bei der rohe Eier mit der Bergeschere von einem Verkehrsleitkegel vorsichtig aufgenommen und auf einem Anderen wieder abgelegt werden mussten.
Bei dieser Station ging kein Ei zu Bruch, was ein gutes Zeichen und der Beweis für das präzise Arbeiten ist! 

Natürlich werden derartige Übungen nicht zum Spaß ausgearbeitet, sondern um für den Einsatzfall bestmöglich gerüstet zu sein!
Gerade mit schwerem Gerät ist die Arbeit anstrengend und umso wichtiger die Übung im Umgang und der richtigen Handhabung der Einsatzgeräte.

In den nächsten Wochen folgen im Rahmen der laufenden  Ausbildung wieder interessante und herausfordernde Übungen.
Gleich nächsten Freitag folgt eine spannende “Suchen und Finden” Übung.
Den aktuellen Übungsplan findet ihr HIER!

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen 

SCHULUNG – GRUNDLAGEN SEILWINDE

Beschreibung

Ort:   Gerätehaus FF Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 13. Februar 2026
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
10 Mitglieder
Übungsleitung:   
HBM Andreas Nurscher

SCHULUNG SEILWINDE

Gerade bei technischen Einsätzen wird immer wieder die Seilwinde oder der Greifzug für diverse Sicherungsarbeiten und Bergearbeiten verwendet. 
Bei dieser Schulung ging es in Hinblick auf die kommenden Übungen zu diesem Themenbereich, vorweg einmal um die Basics im Umgang mit den beiden Gerätschaften und die physikalischen Grundregeln, die hier eine Rolle spielen.

„Kraft mal Kraftarm ist gleich Last mal Lastarm“
(F1 x a1 = F2 x a2)

Detailbericht

HBM Andreas Nurscher hat eine interessante Schulung zum Themenbereich Seilwinde und Greifzug im Feuerwehreinsatz ausgearbeitet und mit anschaulichen Beispielen verschiedene Szenarien erklärt.

20260213_schulung-12Anhand eines Modell LKW´s konnten viele technische Details im Detail erklärt und anwendungsspezifische Grundsätze verständlich gemacht werden.
Das richtige Anschlagen an PKW und LKW, oder die Berechnung der Kräfte beim Umlenken und Einscheren konnte so gut vermittelt werden.

HBM Nurscher Andreas hat eine kurzweilige Schulung präsentiert und mit einfachen Mitteln wichtiges Wissen vermittelt.
In den nächsten Monaten werden verschiedene theoretische und praktische Ausbildungsschwerpunkte zu diesem Thema folgen.

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen 

ÜBUNG – NOTSTROMVERSORGUNG

Beschreibung

Ort:   Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 28. November 2025
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
20 Mitglieder
Organisation:   
LM Daniel Freunberger, HBM Andreas Nurscher

ÜBUNG - NOTSTROMVERSORGUNG

“Notstromversorgung bei einem längerem Stromausfall.”
Unter diesem Motto wurde die Freitagübung für die Feuerwehrmitglieder ausgearbeitet.
Welche neuralgischen Gebäude und Institutionen können und müssen mit Strom von Aggregaten versorgt werden und wo sind die jeweiligen Einspeisungspunkte?

Detailbericht

Es muss nicht das vielbeschriebene, wochenlange Blackout sein, das eine kleinere Region ohne Strom lahm legen kann. Auch durch Unwetter oder technische Defekte kann es durchaus passieren, dass kleine Gebiete oder ganze Gemeinden für einige Stunden oder Tage ohne Strom aus den Versorgungsnetzen durchkommen müssen.

In den letzten Jahren haben schon viele Privatpersonen, aber auch Betriebe und Landwirte in ihren Bereichen für Notstromversorgung mit Stromgeneratoren, PV Anlagen mit Batteriespeicher, oder zumindest mit Umbauten zur Fremdeinspeisung in den Zählerschränken gesorgt. 

Die Notstromversorgung von neuralgischen Gebäuden gehört, in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde, auch zu den Aufgaben der Feuerwehr.
Gemeindeamt, Kindergarten, Volksschule, Feuerwehrhaus u.s.w. Die Aufzählung der Gebäude und wichtiger Infrastruktur ließe sich noch erweitern, jedoch gibt es einige wichtige Prioritäten, die bei einem größeren Stromausfall zu beachten sind.

img-3270Begonnen haben wir unsere Übung im Gerätehaus, wo Kamerad HBM Andreas Nurscher das 20 kVA (für ca. 16 KW) Aggregat erklärte und unser “dienstältestes” Notstromaggregat in Betrieb nahm. Auch in den beiden großen Feuerwehrfahrzeugen befinden sich benzinbetriebene Notstromaggregate.
Generelle Informationen und Erläuterung der Vorsichtsmaßnahmen bei der externen Stromversorgung rundeten den 1. Teil der Übung ab.

Gemeinsam fuhren wir anschließend zum Kindergarten und erkundeten die Möglichkeiten zur Stromversorgung. Die Position des Aggregates und der Einspeisungspunkt beim Schaltschrank im Gebäude wurden besichtigt. Auch spezielle Hinweise zum mehrmals erweiterten Kindergarten und den Zugangsmöglichkeiten wurden vor Ort gegeben.

Nachfolgend konnten wir gemeinsam mit Vizebürgermeister Johannes Scherndl in der Volksschule und im Gemeindeamt von Ruprechtshofen die Gegebenheiten besichtigen und die notwendigen Schritte und Abläufe im Ernstfall besprechen.
Abschließend ging es zum Gemeindebauhof und zu den Standorten der größeren, dort abgestellten Dieselaggregate (40 und 60 kVA) der Feuerwehr und der Gemeinde. Auch hier wurde das 40 kVA Aggregat der FF Ruprechtshofen erklärt und kurz in Betrieb genommen.

Generell ist die Verwendung des richtigen Aggregates wichtig, da bei modernen Notstromgeneratoren ein Inselbetrieb möglich ist, bei dem auch empfindliche elektronische Geräte und Anlagen geschützt werden.

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen 

ÜBUNG – WASSERENTNAHME FA. JANSEN

Beschreibung

Ort:   Firma Jansen – Ziegelofengasse
Wann:  
Freitag, 21. November 2025
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
21 Mitglieder
Organisation:   
HBI Michael Schrattmaier, OBI Bernhard Leichtfried

ÜBUNG - WASSERENTNAHME FA. JANSEN

Eine besondere Freitagübung fand am 21. November statt.
Auf dem Gelände der Firma Jansen Competition befindet sich ein großer Brunnen, der aus der Zeit des dort ansässigen Ziegelwerkes stammt. Im Zuge des Neubaus des Firmengebäudes wurde dieser Brunnen für die Feuerwehr adaptiert und bei dieser Übung zur Wasserentnahme benutzt.

Detailbericht

Seit über knapp 50 Jahren hat die Familie Jansen den ehemaligen Ziegelofen in Besitz und den Firmensitz somit in der Ziegelofengasse. Die Jansen Competition GmbH ist ein international tätiger, renommierter Handelsbetrieb in den Bereichen Motosportausrüstung, KFZ – Spezialteile und Oldtimerzubehör mit insgesamt 10 Beschäftigten.
Das Firmengebäude wurde in den letzten 2 Jahren neu errichtet und ist seit diesem Sommer in Betrieb.

Auf der Nordostseite des Firmengeländes befindet sich ein großer Brunnen, der noch aus der Gründerzeit des ehemaligen Ziegelofens stammt.  Im Rahmen des Neubaus und der damit verbunden Geländeangleichung wurde dieser Brunnen saniert und ein Saugrohr eingebaut. Die verfügbare Löschwassermenge ist wichtig für eventuellen Wasserbedarf in der Ziegelofengasse und im Bereich Schlatten.
Seitens der Familie Jansen wurde auch ein freier Zugang geschaffen, um der Feuerwehr jederzeit den Zugriff auf dieses große Wasserreservoir zu ermöglichen. 

Bei unserer Übung wurde mit der TS (Tragkraftspritze 1200) angesaugt und mit voller Leistung Wasser entnommen. Die Saugleistung der Pumpe bei der vorliegenden Tiefe von ca. 6 Meter reicht aus. 
Der Brunnen wird in den nächsten Tagen wieder kontrolliert und die Zulaufmenge beobachtet.

Im Anschluss dieser “nasskalten” Wasserentnahme ging es zu einer Begehung in das neue Firmengebäude.
Für die Feuerwehrmitglieder sind derartigen Begehungen extrem wichtig, um im Ernstfall die Gegebenheiten zu kennen und alle feuerwehrrelevanten Punkte zu wissen.
Firmenchef, Mag. Hasko Jansen und Seniorchef Falko Jansen führten die Gruppe durch die verschiedenen Bereiche im Gebäude. Entsprechend des Brandschutzplanes konnte Kommandant HBI Michel Schrattmaier die Brandabschnitte und die relevanten Bereiche (gesamtes Lager, Photovoltaik, Strom- und Technikverteiler) im Erd- und Obergeschoss zeigen, sowie die Gefahrenlage erörtern. 
Bei der abschließenden Übungsbesprechung im Schauraum wurden noch einige Übungsdetails besprochen und in gemütlicher Runde über das Unternehmen Jansen Competition und die riesige Produktpalette im Motorsportbereich gesprochen.

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Herzlichen Dank an Familie Jansen für die Unterstützung!

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen & Hasko Jansen

ÜBUNG – LITHIUMBATTERIEN

Beschreibung

Ort:   Gerätehaus u. Bauhof Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 14. November 2025
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
20 Mitglieder
Organisation:   
LM Sebastian Graf

LITHIUMBATTERIEN - ÜBUNG BRANDFALL

Im Gerätehaus und am Bauhofgelände ging es am am Freitag, den 14. November heiß her! 
Das Schulungs- und Übungsthema waren verschiedene Lithiumbatterien und deren relevantes Verhalten für den  Feuerwehrdienst!

Detailbericht

Lithium – jede Menge Halbwissen und Panikmache!  – Oder wie ist es wirklich?

Der Grund für diese Schulung mit anschließender praktischen Übung waren die wiederkehrenden Meldungen in den Medien und die Ereignisse im Wirkungsbereich der Feuerwehren.

LM Sebastian Graf stellte den Übungsteilnehmern verschiedene Produkte aus dem alltäglichen Bedarf im Haushalt, oder KFZ und Produkte aus den Betrieben vor.

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Die verschiedene Arten von Lithiumbatterien, gliedern sich hauptsächlich in:

  • Primärbatterien (nicht wiederaufladbar)

    • Lithium-Knopfzellen für Uhren und Kameras, Spielzeuge, Dekoartikel, …
      Lithium-Mangandioxid-Batterien (Li-MnO₂)
    • Für militärische und industrielle Anwendungen, Sicherheits- und Technikanwendungen.
      Lithium-Thionylchlorid-Batterien (Li-SOCl₂) 
  • Sekundärbatterien (wiederaufladbare Akkus) 

    • Lithium-Ionen-Akkus für Mobiltelefone und Laptops, Tablets, auch bei zahlreichen Elektroautos eingesetzt
      Lithium-Polymer-Akkus (LiPo)
    • Bekannt für eine längere Lebensdauer und höhere thermische Stabilität. Vorwiegend größeren Mengen in Elektroautos, in Speicheranlagen oder als Starterbatterien eingesetzt.
      Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO₄- oder LFP)

Außer diesen angeführten Arten gibt es noch viele weitere Erscheinungsformen und Anwendungen.

Alle diese Akkus entwickeln bei Beschädigung oder Brand chemische Reaktionen, hochgiftige Gase und Stoffgemenge, die man überhaupt nicht kennt und zu großen Verletzungen (Verbrennungen, Vergiftungen, oder Verätzungen) führen können!

 

Was hat die Feuerwehr damit zu tun?

Sehr vieles, denn immer wieder kommt es durch diese Art von Energieträgern zu Einsätzen im täglichen Leben! Die Akkus oder Batterien werden immer leistungsfähiger und müssen noch kleiner und billiger produziert werden! Und es werden immer mehr!

Gerade bei der Müllsammlung und Weiterbehandlung treten immer wieder Schwälbrände aus, weil die Batterien und Akkus falsch entsorgt werden! Mechanische Einflüsse in den Müllpressen können Beschädigungen und somit Schwelbrände auslösen, die erst Tage später durchzünden.
Unfälle in Werkstätten und beim Heimwerken! Oft werden Geräte und Akkus verwendet, die manipuliert, illegal repariert, oder falsch behandelt werden! Zahlreiche Videos in den sozialen Medien bieten Anleitungen, wie man einen kaputten Akku wieder zum Leben erwecken kann, oder durch einfache Tricks, die Leistung noch weiter erhöht wird!

Leistung: Oft sind mehr als 1.000 Ampere kurzzeitig aus den größeren Akkus (Starterbatterien, Autobatterien, Photovoltaik, u.s.w.) verfügbar! – Ab ca. 50 Milliampere besteht Lebensgefahr!


Was kann jeder von uns machen?

  • Bedienungsanleitungen und Warnhinweise lesen und ernst nehmen!

  • Richtige Behandlung der Akkus (Tiefentladung, Winterpause, …) 

  • Finger weg von jeglicher Art von Manipulation an den Energieträgern!

  • Kinder keinesfalls mit defekten Geräten oder Spielzeugen spielen lassen!

  • Finger weg von “superbilligen” Akkupacks, oft aus dem asiatischen Raum für die diversen Geräte  ! Es fehlen oft Sicherheitskompenenten (BMS)

  • Nur Originalersatzteile und Gerätekomponenten verwenden!

  • Beim Händler oder beim Fachmann vor Ort Rat und Unterstützung suchen!

  • RICHTIG Entsorgen! – Infos gibt es z.B.: bei der Umweltverband Melk, oder bei den Umweltverbänden!

  • Einfach das Hirn einschalten und im Zweifelsfall fragen!

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen 

TECHNISCHE ÜBUNG

Beschreibung

Ort:   Bauhof Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 31. Oktober 2025
Dauer:  
18:30 – 20:00 Uhr
Teilnehmer: 
10 Mitglieder
Organisation:   
BM Florian Leichtfried, LM Daniel Freunberger

TECHNISCHE ÜBUNG - VERKEHRSUNFALL

Im Bauhof der Marktgemeinde Ruprechtshofen fand am Freitag, den 12. September eine spannende Übung statt.  Schwerpunkt dieser Übung war die Menschenrettung unter einem verunfallten PKW in mehreren Varianten.

 

Detailbericht

” Menschenrettung – Person unter Fahrzeug” 
Dieses Übungsszenario wurde von den Kameraden BM Florian Leichtfried und LM Daniel Freunberger dermaßen vorbereitet, dass die jüngsten anwesenden Kameraden die Möglichkeit erhielten, den Einsatz als Einsatzleiter durchzuführen.

Bei der ersten Bergungsmethode kam das hydraulische Bergegerät mit Hebezylindern und Spreitzer zum Einsatz. In kleinen Schritten und mit mehrmaligem Nachsetzen gelang das Vorhaben.


Bei der 2. Variante wurde mit „Manpower“ an die Aufgabe herangegangen. Die Kameraden verwendeten Kanthölzer, die zum Heben und als Hebel genutzt wurden. Auch so gelang es, das Fahrzeug aus der Montagegrube zu heben und die Person anschließend zu befreien.

Beide Varianten führten, mit zeitlichem Vorteil für die manuelle Methode, zum Einsatzerfolg!

In der abschließenden Besprechung wurden verschiedene zusätzliche Optionen, wie etwa der Einsatz eines Frontladers oder Krans,  zur besseren Bewältigung eines derartigen Einsatzes in Betracht gezogen und diskutiert.

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen – EHBI Ernst Kraus

ÜBUNG – WASSERENTNAHME

Beschreibung

Ort:   Melkfluss bei Hofstetten
Wann:  
Freitag, 10. Oktober 2025
Dauer:  
18:30 – 20:30 Uhr
Teilnehmer: 
10 Mitglieder
Organisation:   
HBI Bernhard Leichtfried, HBM Andreas Nurscher

ÜBUNG LÖSCHWASSERFÖRDERUNG

Löschen – Retten – Bergen – Schützen! Dieser Slogen steht schon seiten Langem für die Tätigkeiten der Feuerwehren.
Am Freitag, den 10. Oktober widmeten wir uns bei der Übung um den Bereich “Löschen”, genauer um die Löschwasserförderung. 
Im Sommer und Herbst ist meistens der Wasserstand im Melkfluss sehr niedrig. Daher wählten wir eine Stelle in der Melk bei Hofstetten aus, um unsere Möglichkeiten zum Ansaugen von Löschwasser zu testen.

 

Detailbericht

Bei dieser Freitagsübung haben wir uns eine Stelle in der Nähe eines großen landwirtschaftlichen Betriebes ausgesucht, um die Löschwasserförderung zu üben.
Gerade die “unbequemen” Situationen im Feuerwehrwesen müssen gründlich geübt werden. In regenarmen Wochen sind die Wasserstände unserer Flüsse und Bäche teilweise sehr niedrig. Für einen größeren Löscheinsatz ist die Löschwasserförderung von erheblicher Bedeutung. Eine Wasserentnahme mit den größeren Pumpen ist aber oft Aufgrund des Niederwassers schwierig.

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Im Melkfluss wurden zum Glück in den letzten Jahren weitläufige Renaturierungen durchgeführt und somit entstanden kleinere Tümpel und tiefere Stellen im Flußbett. Mit unseren Pumpen und Saugschläuchen benötigen wir normalerweise eine Wassertiefe von ca. 50 cm um Löschwasser ansaugen zu können. Seit einigen Jahren haben wir aber auch sogenannte Flachsauger im Einsatz, um im flachen Gewässer das Wasser entnehmen zu können.

Wir konnten mit unserer TS (Tragkraftspritze) in der Melk in einer kleinen Vertiefung ansaugen und den Wasserwerfer unseres RLF (Rüstlöschfahrzeug) mit Löschwasser versorgen. Schlussendlich schafften wir es, den Wasserwerfer mit ca. 1.600 Liter pro Minute über eine längere Zeit zu betreiben. 

Diese Erkenntnisse sind für den Einsatzfall sehr wichtig, da man im Einsatzfall solche Entnahmestellen schon kennt.
Trotz einiger Tanklöschfahrzeuge in unseren Feuerwehren ist es immer auch notwendig, Löschwasser aus Teichen, Bächen oder Flüssen zu entnehmen, um genügend Wasser beim Einsatzort zu haben!

 

 

 

TECHNISCHE ÜBUNG

Beschreibung

Ort:   Bauhof Ruprechtshofen
Wann:  
Freitag, 12. September 2025
Dauer:  
18:30 – 20:00 Uhr
Teilnehmer: 
15 Mitglieder
Organisation:   
BM Florian Leichtfried, HLM Georg Scheichelbauer

TECHNISCHE ÜBUNG - VERKEHRSUNFALL

Am Freitag, den 12. September fand eine interessante Freitagsübung am Bauhof der Gemeinde Ruprechtshofen statt.  Schwerpunkt dieser Übung war die Menschenrettung aus einem verunfallten PKW, der zwischen einem LKW und einem Traktor regelrecht zerquetscht wurde.

 

Detailbericht

Ein “sehr verkürzter” PKW war das Übungsobjekt bei dieser herausfordernden Freitagsübung.
Aus einem, zwischen Traktor und LKW eingeklemmten und sichtlich stark zusammengestauchten Auto, galt es eine verletzte Person möglichst schonend zu retten.

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Wo wird begonnen? Welche Schritte sind am wichtigsten? Worauf muss geachtet werden? Alle diese Fragen müssen sich die Gruppenkommandanten und die Rettungstrupps stellen und rasch die richtigen Antworten finden.

Erkunden, die Unfallstelle absichern, den Brandschutz aufbauen, das Fahrzeug sichern, schnellstmöglich einen Zugang zum Verletzten freimachen und Erste Hilfe Maßnahmen beginnen! So ist der Ablauf bei Einsätzen und natürlich auch bei dieser Übung.

In mehreren “Durchgängen” wurden verschiedene Bergungsvariaten durchgeübt und die verletzte Person, die am Anfang unser Dummy darstellte, aus dem Fahrzeug gerettet.

Alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit, die hydraulischen Rettungsgeräte einzusetzen und den richtigen Umgang zu üben.
Eine interessante Übung, bei der das Übungsauto ziemlich zerlegt wurde. 

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen