BRANDEINSATZ – HEIZKESSEL

Einsatzbeschreibung

Alamierung: BAZ Melk
Einsatzort: Dorffeldstraße
Datum: 27.Oktober 2017
Einsatzdauer: 19:10 – 20:00
Fahrzeuge: RLF, LF
Einsatzleitung: HBI Michael Schrattmaier
Mannschaft: 28 Mitglieder

BRANDEINSATZ - HEIZKESSEL

Vermutlich kam es Aufgrund eines technischen Gebrechens im Heizraum eines Einfamilienhauses in der Dorffeldstraße zu einer Überhitzung des Kessels.
Die Hausbesitzerin heizte den Kessel wie immer an und begab sich danach wieder in den Wohnbereich. Nach kurzer Zeit hörte sie lautes Poltern in der Heizungsanlage. Frau F. alarmierte sofort über Notruf die Feuerwehr.

NOTRUF FEUERWEHR: 122

 

Einsatzablauf

Die Feuerwehrmitglieder waren gerade bei einer Übung am Bauhof und konnten daher innerhalb weniger Minuten am Einsatzort sein.
Das Überdruckventil öffnete und der ganze Heizraum und ein Großteil des Kellerbereich war mit Wasserdampf vernebelt.
Ein Atemschutztrupp räumte die Glut und das Heizmaterial aus dem Kessel. Mit dem Druckbelüfter wurde sofort frische Luft in den Keller eingeblasen.
Die Kesselanlage konnte manuell wieder in Betrieb genommen werden.

Der Einsatz konnte nach knapp einer Stunde wieder beendet und in das Feuerwehrhaus eingerückt werden.

Bericht und Fotos: FF Ruprechtshofen

2 X BRANDEINSATZ – LANDWIRTSCHAFTLICHES GEBÄUDE

Einsatzbeschreibung

Alamierung: BAZ Melk
Einsatzort: Simhof bei Ruprechtshofen
Datum: 26.10. 2017 und 27.10.217
Einsatzdauer: 22:00 – 00:00 Uhr und 02:00 – 06:30 Uhr
Fahrzeuge: RLF, LF, VF, ALA, MTF, KDO
Einsatzleitung: HBI Michael Schrattmaier
Mannschaft: insgesamt 94 Mitglieder

BRANDEINSATZ B3 - LANDWIRSCHAFTLICHES GEBÄUDE

Am Abend des Nationalfeiertages entstand ein Brand im Bereich der Werkstätte des landwirtschaftlichen Anwesens der Familie Z. in Simhof bei Ruprechtshofen.
Nach einem fehlgeschlagenen Löschversuch mittels Feuerlöscher alarmierte der Landwirt, der den Brand durch laute, krachende Geräusche und einen Stromausfall im gesamten Anwesen bemerkte, die Feuerwehr.
Mit der Alarmmeldung „Garagenbrand“ rückten entsprechend des Alarmplanes  die Feuerwehren Ruprechtshofen, Brunnwiesen undSt. Leonhard/F. kurz nach 22 Uhr zum Brandobjekt aus.

Einsatzablauf

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges der FF Ruprechtshofen hatte sich der Brand schon auf die benachbarte Garage und in Richtung Schweinestall mit starker Rauch- und Hitzentwicklung ausgebreitet.
Es wurde der Alarm sofort auf einen B3 erhöht. Die Feuerwehren Diesendorf, Mank und Pöchlarn wurden nachalarmiert, da sich der Bauernhof in großer Entfernung zu den nächsten, ausgiebigen Wasserentnahmestellen befindet.
Auch das Rote Kreuz und die Polizei traf unverzüglich beim Brandobjekt ein.

In letzter Minute konnte durch den massiven Löschangriff von mehreren Trupps ein Übergreifen des Brandes auf den angrenzenden Schweinestall, in dem sich ca.100 Mastschweine befanden, verhindert werden.
Zeitgleich mit der Brandbekämpfung wurde mittels Druckbelüftern eine Frischluftzufuhr in den Schweinestall für die Tiere gewährleistet.
Ebenso drohte die Ausbreitung des Feuers über die Traufe und den Dachstuhl auf das, sich im oberen Stockwerk befindliche Hakschnitzellager und den angrenzenden Heu- und Strohboden. 
Durch die angerückten Tankwägen wurde die Wasserversorgung gesichert.

Nach ca. einer Stunde war das Feuer weitestgehend bekämpft und es erfolgte eine genaue Nachkontrolle in allen Bereichen mit der Wärmebildkamera.

Es wurden alle Glutnester gelöscht und die Feuerwehren, die mit knapp 100 Mitgliedern angerückt waren, konnten nach und nach zu Mitternacht wieder einrücken.

ZWEITER BRANDEINSATZ

Kurz vor 2 Uhr entstand erneut einen Brand!

Über der Werkstatt und Garage schlugen Flammen im Bereich des Hackschnitzellagers aus dem Dachstuhl.
Sofort wurde wieder ein B3 über die BAZ Melk nachalarmiert.
Durch den raschen Angriff konnte der Brand eingedämmt werden und ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden.
Die nachgerückten Feuerwehren unterstützen mit Atemschutzträgern und Löschwasser.

Die Nachlöscharbeiten dauerten noch ca. 1 Stunde und die Feuerwehren konnten wieder abrücken. Eine Brandwache mit dem RLF Ruprechtshofen wurde abgestellt und konnte um ca. 06:30 Uhr wieder einrücken

Zusammengefasst kann man sagen, dass es in dieser Nacht 2 mal um wenige Minuten ging. Nur wenige Augenblicke entschieden zwischen Brandeinsatz und Inferno, das man sich bei einem Vierkanthof mit ca. 40 Meter Seitenlänge gar nicht vorstellen kann.
Der Besitzer, Herr Z. hat selbst durch den Löschversuch und die rasche und richtige Alarmierung Schlimmeres verhindert!

Fotos und Bericht: FF Ruprechtshofen, EHLM Erich Graf

EINSATZ – UNWETTER

Einsatzbeschreibung

Alamierung: BAZ Melk
Einsatzort: Etzen
Datum: 14. September 2017
Einsatzdauer: 15:30 – 16:00
Fahrzeuge: RLF, MTF
Einsatzleitung: OFM Günther Graf
Mannschaft: 5 Mitglieder

TECHNISCHER EINSATZ - BAUM AUF STRASSE GESTÜRZT

„Baum über Strasse Richtung Etzen“ –  So lautete es in der Alarmierung über die BAZ Melk an diesem stürmischen Donnerstag Nachmittag.

Beim Eintreffen war klar ersichtlich, dass ein Obstbaum, vermutlich durch den plötzlichen Sturm, quer über die Straße lag und diese für den Verkehr somit unpassierbar war.

KDO Ruprechtshofen übernahm die Regelung des Straßenverkehrs und die Besatzung des RLF-Ruprechtshofen zog mittels Seilwinde den Baum von der Straße in eine angrenzende Wiese.

Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte die Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Bilder: LM Günther Graf
Bericht: EHBI Ernst Kraus

EINSATZ – DACHSTUHLBRAND

Einsatzbeschreibung

Alamierung: BAZ Melk
Einsatzort: Hauptplatz, St. Leonhard am Forst
Datum: 17. August 2017
Einsatzdauer: 15:15 – 16:30
Fahrzeuge: RLF, LF; MTF
Einsatzleitung: FF St. Leonhard/F.
Mannschaft: 19 Mitglieder

BRANDEINSATZ - DACHSTUHLBRAND IM ORTSZENTRUM

Am Mittwoch, den 12.07.2017 kam von der BAZ Melk mit dem Sirenenalarm folgende Meldung:
„Dachstuhlbrand (B3) in St. Leonhard am Forst“

 

Bericht der FF St. Leonhard – Niklas Zeiß:

Am 17. August 2017 um 15:14 wurden die FF St. Leonhard sowie vier weitere Feuerwehren zu einem Dachstuhlbrand im Ortsgebiet St. Leonhard alarmiert. Ein Mitglied der FF. Diesendorf sah und meldete den Brand und führte erste Löschmaßnahmen mittels Handfeuerlöscher durch.

Als die FF. St. Leonhard vor Ort war, qualmte es bereits durch das Dach und durch Lüftungsöffnungen. Der Atemschutztrupp des ersten Fahrzeuges drang sofort in das Haus ein, und löschte den Brand am Dachboden mittels Schnellangriffseinheit.

Der Dachboden war bereits stark verqualmt, zum Glück war der Dachstuhl noch nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

Zeitgleich organisierten die nachkommenden Mitglieder und die Polizei den Straßenverkehr.
Gebrannt hatte unter anderem Holzbretter und Papier.  Wie der Brand entstand ist unklar.

Im Einsatz waren weiters die Feuerwehren Diesendorf, Mannersdorf, Drehleiter Pöchlarn, Ruprechtshofen.
Gegen 18: 30 war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Fotos und Bericht: FF St. Leonhard

EINSATZ – FLURBRAND

Einsatzbeschreibung

Alamierung: BAZ Melk
Einsatzort: Riegers
Datum: 5. August 2017
Einsatzdauer: 20:45 – 21:45
Fahrzeuge: RLF, LF, VF
Einsatzleitung: HBI Michael Schrattmaier
Mannschaft: 19 Mitglieder

BRANDEINSATZ - FLURBRAND

Am 5. August 2017 wurden die Feuerwehren Ruprechtshofen und St. Leonhard um 20:45 Uhr per Sirene zu einem vermutlichen “Waldbrand nach Fachelberg” (Gde. St. Leonhard) gerufen. Wie sich wenig später herausstellte, lag der eigentliche Einsatzort etwa 3,5 km Luftlinie entfernt.

Bereits kurz nach der Ausfahrt war in Blickrichtung zum vermeintlichen Einsatzort ein gemeldetes Sonnwendfeuer sichtbar, während um Fachelberg weder Rauch noch Feuer erkennbar waren. Per Funk wurde dies den anderen Einheiten durchgegeben, die sich daraufhin in Richtung Sonnwendfeuer Nähe Gassen / Gr. Weichselbach in Bewegung setzten.

Die Besatzung des Tank St. Leonhard erspäte bei der Kontrollfahrt in Fachelberg einen Punkt mit starker Rauchentwicklung in Blickrichtung Schlatten (Gde. Ruprechtshofen). Dies wurde abermals per Funk durchgegeben, und da in Ruprechtshofen kein Sonnwendfeuer gemeldet war, begann somit die Suche nach dem eigentlichen Einsatzort. Die Richtung war klar und die Rauchsäule gut sichtbar.
Die vier Fahrzeuge der Feuerwehren Ruprechtshofen und St. Leonhard näherten sich über unterschiedliche Anfahrtswege und so konnte der Brand von den Mitgliedern der FF Ruprechtshofen nach kurzer Zeit in der Gegend um Riegers und dann konkret ausfindig gemacht werden.

Der kleinräumige Flurbrand, der rasch unter Kontrolle und abgelöscht war, stellte sich als vor Tagen abgelagerter Grünschnitt heraus.
Nach etwa einer Stunde war die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren wiederhergestellt.

Trotz kurzer Suche nach dem eigentlichen Einsatzort lässt sich feststellen, dass jede Alarmierung der Einsatzkräfte eine notwendige ist.
Denn wenn man ein Feuer sieht, aber den Ort nicht benennen oder nur andeuten kann, würde sich ein Brand bei nicht-melden nur weiter ausbreiten. Gemeldete Brauchtumsfeuer sind auch unserer BAZ (“Bezirksalarmzentrale”) bekannt, wodurch Fehlalarme praktisch nicht vorkommen.

Fotos: FF Ruprechthsofen
Bericht: BSB Harald Hömstreit, FF St. Leonhard

BRANDEINSATZ – STROHPRESSE UND FELDBRAND

Einsatzbeschreibung

Alamierung: BAZ Melk
Einsatzort: Grimmegg
Datum: 1. August 2017
Einsatzdauer: 14:31 – 15:45
Fahrzeuge: RLF, LF, MTF, ALA
Einsatzleitung: HBI Michael Schrattmaier
Mannschaft: 17 Mitglieder

TECHNISCHER EINSATZ - REIFENSCHADEN BEI STROHPRESSE

Am Dienstag, den 1.8.2017 kam von der BAZ Melk mit dem Sirenenalarm folgende Meldung:
„Fahrzeugbrand (B2) in Grimmegg für die FF Ruprechtshofen“

Zur Unterstützung der FF St. Leonhard rückten insgesamt 17 Mann zu diesem Einsatz aus.
Eine Kombirundballenpresse stand in Vollbrand und ein Flurbrand breitete sich rasch auf der abgeernteten Ackerfläche auf ca. 1 Hektar aus. Auch einige Rundballen haben Feuer gefangen.

Der Lenker des Fahrzeuggespannes konnte die brennende Ballenpresse abkoppeln und den Traktor in Sicherheit bringen!

Die Kameraden der FF St. Leonhard nahmen den Löschangriff auf die Rundballenpresse vor. Der Einsatz war sehr aufwendig, weil in der Presse ein Stroballen brannte. Dieser musste in Kleinarbeit aus der Maschine entfernt werden, um den Brand vollständig löschen zu können.
Die Besatzungen von Tank und Pumpe Ruprechtshofen kümmerten sich zeitgelich um den Flächenbrand und die brennenden Strohballen auf dem Feld.

Mit vereinten Kräften konnten die einzelnen Brandherde gelöscht werden und die Brandausbreitung, sowie ein Übergreifen auf ein angrenzendes landwirtschaftliches Gebäude verhindert werden.

Fotos und Bericht: FF Ruprechtshofen

EINSATZ – MÄHDRESCHER- UND FELDBRAND

Einsatzbeschreibung

Alamierung: BAZ Melk
Einsatzort: Simhof
Datum: 20. Juli 2017
Einsatzdauer: 17:20 – 18:30
Fahrzeuge: RLF, LF
Einsatzleitung: HBI Michael Schrattmaier
Mannschaft: 18 Mitglieder

BRANDEINSATZ - MÄHDRESCHER- UND FELDBRAND

Am Donnerstag, den 20.07.2017 kam von der BAZ Melk mit dem Sirenenalarm folgende Meldung:

„Fahrzeugbrand in Simhof – Mähdrescherbrand“

Der Lenker hat den Enstehungsbrand beim Mähdrescher mit einem Feuerlöscher vor dem Eintreffen der Feuerwehr bekämpft und somit größeren Schaden verhindert!

Durch die massive Staubentwicklung konnte der Fahrer des Mähdreschers den Brand im Rückspiegel nur schlecht erkennen. Er hat vorsichtshalber sein Fahrzeug angehalten und am Heck kontrolliert. Hierbei ist ihm der Entstehungsbrand aufgefallen. Brandrauch stieg aus dem Bereich des Strohauswurfes aus.
Peter D., selbst aktiver Feuerwehrmann, alarmierte sofort die Feuerwehr und rief  seinen Vater zu Hilfe, der dann gemeinsam mit ihm, mittels eines Handfeuerlöschers, den Brand bekämpfte.
Durch herabfallende Glutnester fing das abgedroschene Feld Feuer, das sich sich entlang der Strohzeilen rasch ausgebreitet hat.

Die Besatzung des RLF bekämpfte mit angelegtem Atemschutz, sofort nach dem Eintreffen den Feldbrand und gleichzeitig den Brand im hinteren Bereich des Mähdreschers. Die weiteren angerückten Feuerwehrmitglieder unterstützen mit Flurbrand – Feuerpatschen und die mitalarmierte Feuerwehr Brunnnwiesen versorgte zusätzlich mit Löschwasser.

Prompte Unterstützung kam auch vom Nachbarn, der mit seinem Traktor und einem Grubber die Erde aufriss und somit den Bereich des Feldbrandes eingrenzte.

Wenn der Brand ein paar Minuten später entdeckt und nicht schon im Entstehungsstadium mit einem Feuerlöscher bekämpft worden wäre, dann hätte sich der Brand vergrößert und enormer Sachschaden wäre die Folge gewesen!

Fotos und Bericht: FF Ruprechtshofen –  EHLM Erich Graf

EINSATZ – BRANDVERDACHT BEI STROHPRESSE

Einsatzbeschreibung

Alamierung: BAZ Melk
Einsatzort: L 105 – Wieselburger Straße im Bereich Schlatten
Datum: 12. Juli 2017
Einsatzdauer: 17:34 – 19:00
Fahrzeuge: RLF, LF
Einsatzleitung: HBI Michael Schrattmaier
Mannschaft: 15 Mitglieder

TECHNISCHER EINSATZ - REIFENSCHADEN BEI STROHPRESSE

Am Mittwoch, den 12.07.2017 kam von der BAZ Melk mit dem Sirenenalarm folgende Meldung:

„Strohpresse auf der L105 bei Schlatten in Brandgefahr“

In der Annahme zu einem Brand auszurücken wurden bei der Anfahrt bereits die Atemschutzgeräte überprüft und angelegt.

An der Einsatzstelle angelangt, stellte der Einsatzleiter fest, dass es sich bei der knapp 9 Tonnen schweren Strohpresse um einen Reifenschaden handelt und Gefahr besteht, dass durch die überhitzte Felge am Fahrzeug ein Brand entsteht.
Das gesamte Gespann steht mehr als zur Hälfte der Fahrbahn auf der L105 im Bereich Schlatten.

Folgende Einsatztätigkeiten wurden durchgeführt:

  • Absichern der Unfallstelle und Regeln des Verkehrs
  • Aufbau Brandschutz und Kühlung von Reifen, Bremse und Felge
  • Heben der Presse mit 2 Hebekissen und Nachsicherung
  • Herunterschneiden des defekten, deformierten Reifens und Demontage der Felge
  • Unterstützung beim Abtransport durch Sicherungsmaßnahmen

Nach schweißtreibenden ca. 90 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

Fotos und Bericht: EHBI Ernst Kraus

BRANDEINSATZ – TRAKTOR UND RUNDBALLENPRESSE

Einsatzbeschreibung

Alamierung: BAZ Melk
Einsatzort: Weghof / Lunzen
Datum: 20. Juni 2017
Einsatzdauer: 12:20 bis 15:00 Uhr
Fahrzeuge: LF
Einsatzleitung: OBI Bernhard Leichtfried
Mannschaft: 8 Mann + FF St. Leonhard + FF Mannersdorf

BRANDEINSATZ - TRAKTOR - RUNDBALLENPRESSE

Am 20. Juni 2017 wurde die FF St. Leonhard um 12:16 zu einem Traktorbrand nach Lunzen alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt war bereits eine dichte, schwarze Rauchsäule weithin sichtbar. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das landwirtschaftliche Fahrzeug mit angehängter Kombirundballenpresse bereits in Vollbrand.

Anwesende Personen berichteten auch von Kleinbränden auf der B215 (“Melker-Straße”) bei Diemlingmühle. Sofort wurde die FF Mannersdorf für diesen Einsatz nachalarmiert. Da Flurbrandgefahr bestand, wurde auch die FF Ruprechtshofen umgehend alarmiert. Nachdem die Rauchsäule weithin sichtbar war, waren die Kameraden bereits einsatzbereit.

Der Lenker bemerkte den Brand an der Ballenpresse bei der Fahrt auf der Bundesstraße und lenkte daraufhin geistesgegenwärtig das Fahrzeug noch von der Bundesstraße und dem angrenzenden Waldbereich weg.

Bei den, auf der B 215 gemeldeten Bränden handelte es sich offenbar um während der Fahrt abgetropften, brennenden Gummi und Kunststoffteile.

Mittels Schnellangriffseinheit wurden umliegendes Gras und Getreide abgelöscht, während der Traktorbrand mit dem Mittelschaumrohr bekämpft wurde. Ausgeflossene Betriebsmittel wurden gebunden, und auch die BH Melk diesbezüglich kontaktiert.

Nach etwa 2 Stunden war die Einsatzbereitschaft für die FF St. Leonhard wiederhergestellt. Der Einsatzort an der Gemeindegrenze befand sich in Ruprechtshofen, weshalb die FF Ruprechtshofen zu diesem Zeitpunkt noch mit dem Binden der ausgeflossenen Betriebsmittel im Einsatz stand.

Ebenfalls im Einsatz war die Polizei.

Bericht: 
Harald Hömstreit – FF St. Leonhard am Forst
Erich Graf – FF Ruprechtshofen

BRANDEINSATZ – GROSSBRAND

Einsatzbeschreibung

Alamierung:  BAZ Melk
Einsatzort:  Winhag bei St. Georgen / Leys
Datum:  Sonntag, 14.5.2017
Einsatzdauer:   12:40 bis 15:15 Uhr
Fahrzeuge:  RLF 2000, LF, KDO, ALA
Einsatzleitung:  FF St. Georgen / Leys
Mannschaft:  27 Mitglieder

GROSSBRAND - LANDWIRTSCHAFTLICHES ANWESEN

Zahlreiche Feuerwehren der Bezirke Melk und Scheibbs wurden mit der Alarmstufe B4 zu einem Großbrand in St. Georgen an der Leys alarmiert. Aufgrund der exponierten Lage wurden entsprechend viele Feuerwehren benötigt, um die rasche Löschwasserversorgung zu ermöglichen. Insgesamt waren bei diesem Brandeinsatz 18 Feuerwehren im Einsatz

Aus ungeklärter Ursache entstand im Bereich des Wirtschaftesgebäudes ein Brand, der sich rasch über den ganzen Wirtschaftstrakt ausbreitete. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren stand das Gebäude bereits in Vollbrand.

Durch den raschen Löschangriff von mehreren Seiten konnte ein Übergreifen auf das Wohngebäude verhindert werden!

Die Rinder konnten von den Nachbarn und den ersten Feuerwehrmitgliedern noch aus dem Stall befreit werden.
Es wurde ein Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen und eine Zubringleitung mit mehreren TS (Tragkraftspritzen) vom Hochbehälter des Ortswassernetzes für die Löschwasserversorgung eingerichtet.

Nach ca. 2,5 Stunden konnten die ersten Feuerwehren wieder abrücken. Die Löscharbeiten dauerten jedoch für die örtlichen Feuerwehren noch mehrere Stunden.

Fotos und Bericht: EHLM Erich Graf